Ein starkes Material. Eine klare Verantwortung.
Am Standort Linz-Leonding stellen wir Blei-Säure-Batterien her. Als Technologie liefern sie zuverlässig, was viele Anwendungen brauchen: hohe Startleistung, Robustheit und Verlässlichkeit im Alltag.
Dafür verarbeiten wir den Rohstoff Blei in mehreren aufeinander abgestimmten Produktionsschritten. Blei ist ein anspruchsvolles Material. Deshalb gehen wir verantwortungsvoll damit um. Mit Wissen, Schutz und klaren Regeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Warum arbeiten wir mit Blei?
Warum arbeiten wir mit Blei?
Wir fertigen am Standort Linz-Leonding Blei-Säure-Batterien. Diese kommen vor allem in Starter- und Bordnetzbatterien für PKW und Nutzfahrzeuge zum Einsatz. Sie liefern zuverlässig Leistung und haben sich über Jahrzehnte bewährt. Für die Herstellung benötigen wir den Rohstoff Blei. Die zwei klaren Vorteile des Materials: Wirtschaftlichkeit und Wiederverwertbarkeit.
In der Produktion tritt Blei je nach Verarbeitungsschritt in unterschiedlicher Form auf: fest, flüssig, als Dampf oder Staub. Diese Vielseitigkeit des Rohstoffs erfordert ein klares Konzept.
Was versteht man unter Bleihygiene?
Was versteht man unter Bleihygiene?
Der Grundsatz der Bleihygiene lautet: Blei wird sicher gehandhabt, seine Staub und Partikelreste verbleiben im Arbeitsbereich und jegliche Aufnahme in den Körper wird unterbunden. Dafür sind gezielte Schutzmaßnahmen erforderlich, deren Umfang von technisch über organisatorisch bis schließlich persönlich reichen. Bleistaub kann sich an den Händen oder an Kleidung und Haaren unbemerkt absetzen. Somit ist einerseits staubarmes Handling in der Produktion und stete Sauberkeit am Arbeitsplatz von höchster Priorität.
Bleihygiene umfasst neben diesen Aspekten weiterführend das korrekte Tragen und Wechseln von vorgeschriebener PSA (z.B. Schutzmasken, Handschuhen…), regelmäßiges gründliches Händewaschen, das Abgeben der Arbeitskleidung nach Arbeitsende in der hausinternen Wäscherei sowie das Duschen nach Schichtende. Weitere Maßnahmen für eine optimale Bleihygiene werden im Rahmen spezifischer interner Schulungen vermittelt.
Denn wir wissen: klare Routinen sorgen dafür, dass Blei nur in definierten Bereichen bleibt und sicher gehandhabt wird.
Wie gelangt Blei in den Körper?
Wie gelangt Blei in den Körper?
Blei tritt in der Produktion je nach Verarbeitungsschritt als Feststoff , flüssig, als Staub oder Dampf auf. Die Aufnahme von Blei erfolgt hauptsächlich über das Einatmen von Dämpfen, Stäuben oder Aerosolen über die Lunge. Nach der Aufnahme bindet sich Blei an die roten Blutkörperchen und gelangt über den Blutkreislauf in den gesamten Körper.
Die orale Aufnahme geschieht vorwiegend über verunreinigte Hände – somit kann in diesem Falle die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt deutlich erhöht sein. Der Großteil des aufgenommenen Bleis wird wieder relativ rasch über den Harn aus dem Körper ausgeschieden.
Ein geringerer Teil wird jedoch im Körper eingelagert. Dieses „immobile“ Blei kann sehr lange im Körper bleiben bzw. kann es zeitverzögert z.B. nach Infekten zu Auswascheffekten kommen, die einen Anstieg des Blutbleiwerts zur Folge haben.
Zur Überwachung der Belastung werden regelmäßig Blut- sowie Harnuntersuchungen durchgeführt. Diese für unsere Beschäftigten im Bleibereich verpflichtenden medizinischen Kontrollen finden direkt bei uns am Standort Leonding statt.
Banner ist es wichtig zu betonen: Bei konsequenter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften sind keine Gesundheitsschäden zu befürchten.
Gibt es gesetzliche Grenzwerte für Blei?
Gibt es gesetzliche Grenzwerte für Blei?
Mit dem BAT-Wert (Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert) messen wir, wie hoch die Bleikonzentration im Blut ist. Die Maßeinheit ist Mikrogramm – ein Millionstel Gramm.
Der aktuell noch gültige BAT-Wert liegt bei 30 µg Pb/dl Blut. Bereits ab 25 µg Pb/dl greifen bei uns interne Maßnahmen zur Reduktion der Belastung.
Wird der Wert eingehalten, ist im Allgemeinen auch bei längerer Exposition nicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Die Kontrolle - insbesondere von Blut - erfolgt über medizinische Untersuchungen durch unseren hausinternen Betriebsarzt.
Hohe Bleibelastungen entstehen fast ausnahmslos dann, wenn Schutzmaßnahmen nicht dauerhaft eingehalten werden.
Bei Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften ist keine erhöhte Belastung zu erwarten.
Wie kann ich meinen Körper unterstützen?
Wie kann ich meinen Körper unterstützen?
Eine ausgewogene Ernährung – idealerweise mit viel Obst und Vollkornprodukten –, ausreichendes Trinken sowie genügend Erholung bilden die Grundlage. Ergänzend fördern regelmäßige Bewegung, etwa durch Sport oder Spaziergänge an der frischen Luft, ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Ebenso entscheidend ist ausreichend Schlaf.
Offen gefragt – offen geantwortet.
Wir wissen: Wer mit Blei arbeitet, trägt Verantwortung. Deshalb sprechen wir offen darüber, wie wir bei Banner damit umgehen. Mit klaren Regeln, höchsten Sicherheitsstandards und einem konsequenten Fokus auf den Schutz unserer Beschäftigten.
Gesund arbeiten.
Besser arbeiten.
Banner Qualität ist kein Zufall.
Sie ist auch das Ergebnis gesunder und zufriedener Mitarbeitender.