Die neue Lithium. Klasse.
Die Verbindung von extremer Leistung und minimalem Eigengewicht.
Wir bei Banner sind überzeugt: Lithium-Technologie ist ein Schlüssel zur Energie der Zukunft. Mit fünf neuen Typen der Traction Bull Bloc Lithium erweitern wir unser Portfolio für Hobby-, Freizeit- und Solaranwendungen.
Dank modularer, standardisierter Batteriesysteme und passgenauer Lösungen erfüllen wir unterschiedliche Anforderungen zuverlässig.
Banner Premiumqualität. Spürbar anders. Sichtbar besser.
Unser Typensortiment im Überblick
Höchste Zyklenfestigkeit
Moderne Li-Ion-Zellen erreichen weit über 5.000 Ladezyklen (50% DoD) und bieten dadurch eine deutlich verlängerte Gesamtlebensdauer.
Ultra-leichte Konstruktion
Bis zu 80 % geringeres Gewicht im Vergleich zu Bleibatterien. Das schafft zusätzliche Zuladungsreserven und einen optimierten Platzbedarf.
Niedrige Selbstentladung
Hervorragende Lagerfähigkeit und ideal für viele Anwendungen.
Schnelle Ladezeiten
Kurze Ladezeiten sorgen für maximale Verfügbarkeit und reduzieren Stillstandszeiten auf ein Minimum
Integriertes Batterie-Management-System (BMS)
Das integrierte Batterie-Management-System (BMS) gewährleistet höchste Sicherheit, während die Bluetooth-Echtzeitüberwachung jederzeit volle Transparenz über den Batteriestatus bietet.
Zuverlässig auch bei Kälte
Die integrierte Heizfunktion ermöglicht einen sicheren und leistungsstarken Betrieb selbst in kalten Umgebungen.
Vorteile auf einen Blick

Das integrierte Batterie-Management-System (BMS) sorgt für maximale Sicherheit.
Die Bluetooth-Echtzeitüberwachung ermöglicht den App-basierten Zugriff auf wichtige Informationen zum Batteriestatus.
Kostenlos verfügbar im Google Play Store und im Apple App Store.
FAQ Traction Bull Bloc Lithium
Allgemein
Es handelt sich um eine spezielle Form von Lithium-Ionen-Batterien, konkret um Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Die chemische Bezeichnung LiFePO setzt sich aus den Elementen Lithium (Li), Eisen (Fe) und Phosphat (PO₄) zusammen und wird häufig in der Kurzform LFP verwendet.
Die Banner Batterien Traction Bull Bloc Lithium sind speziell für den zyklischen Betrieb als Langzeitentladebatterien konzipiert und nicht für den Einsatz als Starterbatterien vorgesehen. Dadurch eignen sie sich ideal für Anwendungen im Hobby- und Freizeitbereich, insbesondere für Camping- und Caravaning, Boot- und Marineanwendungen, Balkonkraftwerke sowie stationäre Energiespeicher. Sie bieten tragbare Energie in Form von „Strom zum Mitnehmen“ für Segel- und Elektroboote beziehungsweise Yachten, Wohn- und Reisemobile und dienen zudem als Moverbatterien (Rangierhilfen für Wohnwagen). Darüber hinaus kommen sie zur Speicherung von Solar- und Windenergie sowie in Signalanlagen und als Antriebsbatterien für elektrische Verbraucher im Freizeit- und Niederspannungsbereich zum Einsatz
Die Lithium-Bull-Batterien sind mit einem integrierten Batterie-Management-System (BMS) ausgestattet. Dieses überwacht kontinuierlich die Lade- und Entladevorgänge und schützt die Batterie zuverlässig vor Über- und Unterspannung, Überstrom sowie Übertemperatur. Darüber hinaus verfügt das System über einen integrierten Kurzschlussschutz. Das integrierte Zellbalancing stellt sicher, dass alle einzelnen Zellen einen möglichst identischen Ladezustand sowie ausgeglichene Zellspannungen aufweisen.
Ja, in der Regel ist ein Wechsel der Batterietechnologie möglich. Dabei sind jedoch die erforderlichen Spitzenströme sowie die Ladespannung der Lichtmaschine (Generator) beziehungsweise des Solarladereglers zu berücksichtigen. Insbesondere bei Fahrzeugen mit Lichtmaschine muss sichergestellt sein, dass diese für den Betrieb mit LiFePO₄-Batterien geeignet ist oder durch den Einsatz geeigneter Ladebooster entsprechend geschützt wird.
Tipp: Es wird dringend empfohlen, das gesamte System zu überprüfen. Abhängig vom konkreten Anwendungsfall kann es erforderlich sein, Ladegeräte oder Laderegler, Ladebooster, Wechselrichter, Leitungen, Relais oder Sicherungen anzupassen oder zu modifizieren.
Ja, LiFePO₄-Batterien können lageunabhängig betrieben werden. Der Einbau ist sowohl in aufrechter Position als auch liegend (seitlich) möglich. Ein Überkopfeinbau ist grundsätzlich nicht vorgesehen und nur dann zulässig, wenn dieser vom Hersteller ausdrücklich freigegeben ist.
Technologie
Eine 12-V-LiFePO₄-Batterie besteht aus vier in Serie geschalteten Lithium-Eisenphosphat-Zellen mit einer Nennspannung von jeweils etwa 3,2 V. Abhängig von der gewünschten Kapazität können mehrere Zellen zusätzlich parallel verschaltet sein.
In den Batterien kommen prismatische Zellen zum Einsatz, die sich durch besonders hohe Zyklenfestigkeit sowie ausgezeichnete mechanische Stabilität auszeichnen.
Die Zellenausgleichsfunktion (Balancing) ist ein wesentlicher Bestandteil des Batterie-Management-Systems (BMS). Sie gewährleistet, dass die einzelnen Lithium-Zellen während des Lade- und Betriebsprozesses einen möglichst gleichen Ladezustand und vergleichbare Zellspannungen aufweisen. Dies bildet die Grundlage für eine optimale Nutzung, maximale Sicherheit und eine lange Lebensdauer der Batterie.
Die Temperaturüberwachung ist ein wesentlicher Bestandteil des Batterie-Management-Systems (BMS). Die Batterie schaltet sich automatisch ab, wenn die Temperatur zu hoch oder zu niedrig wird, um Schäden zu vermeiden. Alle Banner Lithium-Ionen-Batterien verfügen über einen Entladetemperaturbereich von −20 °C bis +60 °C. Die optimalen Umgebungstemperaturen beim Laden variieren je nach Modell:
- LFP 12-80 BL und LFP 12-100 BL (mit Heizfunktion): −20 °C bis +60 °C
- LFP 12-50 BL, LFP 12-75 BL und LFP 12-150 BL (ohne Heizelement): 0 °C bis +60 °
Für die Lagerung empfiehlt sich ein trockener, kühler Ort mit Temperaturen zwischen +10 °C und +25 °C. Die maximal zulässige Lagertemperatur liegt gemäß den Technischen Datenblättern zwischen −5 °C und +35 °C. Extreme Temperaturen können die Lebensdauer der Batterie erheblich beeinträchtigen.
Die Überspannungsüberwachung ist ein zentraler Bestandteil des Batterie-Management-Systems (BMS). Wird beim Ladevorgang eine definierte maximale Batteriespannung überschritten, schaltet das BMS die Batterie automatisch ab, um sie zu schützen. Der Grenzwert für die Überspannung liegt bei etwa 14,6 V.
Die Unterspannungsüberwachung ist ein wesentlicher Bestandteil des Batterie-Management-Systems (BMS). Sinkt die Batteriespannung unter einen definierten Mindestwert, schaltet das BMS die Batterie automatisch ab, um eine Tiefentladung zu verhindern. Der Grenzwert für die Unterspannung liegt je nach Batterietyp bei etwa 10 V.
Die Überstromüberwachung ist ein zentraler Bestandteil des Batterie-Management-Systems (BMS). Überschreitet der Dauer- oder Spitzenentladestrom die zulässigen Werte, schaltet das BMS die Batterie automatisch ab, um Schäden zu vermeiden. Die maximal zulässigen Lade- und Entladeströme sind abhängig vom jeweiligen Batterietyp und in den technischen Datenblättern angegeben.
Der Verpolungsschutz ist ein integraler Bestandteil des Batterie-Management-Systems (BMS). Erkennt das System eine vertauschte Polung der Anschlusskabel oder eine falsche Verbindung von Plus- und Minuspol, wird die Stromversorgung sofort unterbrochen, um die Batterie und angeschlossene Geräte zu schützen.
Der Kurzschlussschutz ist ein zentraler Bestandteil des Batterie-Management-Systems (BMS). Erkennt das System innerhalb von Millisekunden einen Kurzschluss, wird die Stromversorgung sofort unterbrochen, um Batterie und angeschlossene Verbraucher zu schützen. Bitte beachten Sie: Zusätzliche Sicherungen zum Leitungsschutz müssen weiterhin installiert werden.
Die Tiefentladungssicherung schützt die Batterie vor einer Unterschreitung der minimal zulässigen Zellspannung. Das Batterie-Management-System (BMS) unterbricht zudem die Stromversorgung, wenn die Stromaufnahme zu hoch ist oder die Temperatur außerhalb des zulässigen Bereichs von −20 °C bis +60 °C liegt.Tipp: Platzieren Sie die Batterie möglichst in einer kühlen Umgebung und niemals in der Nähe von Wärmequellen.
Bitte entnehmen Sie die Informationen der Tabelle:

Nass-, AGM- und GEL-Batterien: Die Spannung wird im Ruhezustand, ohne Last und nach einer Erholungszeit gemessen.
LiFePO₄-Batterien: Die Spannung bleibt über einen Großteil des Ladezustands nahezu konstant, weshalb der Ladezustand nicht zuverlässig allein über die Spannung ermittelt werden kann.

Bitte entnehmen Sie die Details der Tabelle.
Die angegebenen Zyklen können individuell auf unterschiedliche Nutzungsprofile und Zeiträume bezogen werden. Es wäre nicht sachgerecht, allein von einer Lebensdauer in Jahren zu sprechen, da dies irreführend sein könnte. In unserem Fall entspricht ein Zyklus (Teilzyklus, nicht Vollzyklus) einer Teilentladung der Batterie auf 50 % Restkapazität (DoD), gefolgt von einer vollständigen Aufladung auf 100 % Ladezustand.
*Die Zyklenangaben beruhen auf Laborbedingungen (+25 °C, definierte Lade- und Entladeströme sowie vollständige Ladezyklen). Die tatsächliche Lebensdauer einer Batterie hängt jedoch wesentlich vom individuellen Einsatzprofil, den Betriebstemperaturen, dem Ladeverfahren und der Entladetiefe ab.
Arbeitsspannung:
Die Arbeitsspannung bezeichnet die Batteriespannung unter Last. Bei LiFePO₄-Batterien liegt sie, abhängig von der Belastung, typischerweise im Bereich von ca. 13,2 bis 12,8 V. Das Batterie-Management-System (BMS) sorgt dafür, dass die Arbeitsspannung möglichst lange konstant bleibt, unabhängig vom Ladezustand der Batterie. Daher liefert eine Spannungsmessung während des Betriebs nur begrenzt aussagekräftige Informationen über den tatsächlichen Ladezustand.
Ruhespannung:
Die Ruhespannung einer vollgeladenen LiFePO₄-Batterie (Ladezustand 100 %) liegt bei etwa 13,3 bis 13,4 V. Um die Ruhespannung zuverlässig zu messen, sollte die Batterie mehrere Stunden nach Abschluss der Ladung (intern über Lichtmaschine oder extern über Ladegerät) unbenutzt bleiben oder mindestens 1 Stunde keine Lade- oder Entladevorgänge erfolgen.
Ladeschlussspannung:
Die Ladeschlussspannung liegt bei ca. 14,4 bis 14,6 V und ist insbesondere bei externer Ladung über ein vollautomatisches, spannungsreguliertes Ladegerät relevant. Beispielsweise erreicht das AccuCharger-Modell 15+25 A eine Ladeschlussspannung von 14,4 V. Ladeprogramme mit Spannungen über 14,6 V – wie Boost-, Refresh- oder Recondition-Programme mit bis zu 16 V – sind für LiFePO₄-Batterien ungeeignet und dürfen nicht verwendet werden, da sie die Batterie beschädigen können.
Ladung
Für LiFePO₄-Batterien sind vollautomatische, spannungsregulierte Ladegeräte mit LiFePO₄-spezifischer oder IU/IUa-Kennlinie ideal geeignet. Die empfohlene Ladeschlussspannung liegt bei ca. 14,4–14,6 V. Innerhalb dieses Spannungsbereichs arbeitet das integrierte BMS, einschließlich des Zellbalancings, optimal.
Eine klassische Dauererhaltungsladung, wie sie bei Blei-Batterien üblich ist, ist bei LiFePO₄-Batterien nicht erforderlich. Eine niedrigere Floatspannung ist jedoch zulässig.
Wichtiger Hinweis: Ladeprogramme mit „Boost“, „Refresh“, „Recondition“ oder andere Ausgleichsladungen, die Spannungen über 14,6 V erzeugen, dürfen auf keinen Fall verwendet werden.
Empfohlene Ladekennlinie: IU oder IUa.
Hinweis: Weitere Informationen finden Sie in unseren speziellen Ladetipps.
Ja, LiFePO₄-Batterien können problemlos über Solarmodule geladen werden. Dabei ist es unerlässlich, zwischen Solarmodul und Batterie einen geeigneten Solarladeregler zu verwenden. Empfehlenswert sind moderne MPPT*-Solarladeregler mit einstellbaren Parametern für LiFePO₄-Batterien. Der Regler muss auf die korrekten Lade- und Abschaltspannungen eingestellt sein. Eine direkte Verbindung der Solarmodule mit der Batterie ohne Laderegler ist nicht zulässig.
*MPPT = Maximum Power Point Tracking: Der Laderegler passt die Eingangsspannung der Solaranlage so an, dass die maximale Leistung der Module genutzt wird.
Verschaltung
Ob und in welchem Umfang LiFePO₄-Batterien parallel, in Serie (Reihenschaltung) oder in einer Kombination aus beiden verschaltet werden dürfen, hängt vom jeweiligen Batterie-Management-System (BMS) und vom Gesamtsystem ab. Ein Blick in die Betriebsanleitung der Batterie sowie in die technischen Daten ist daher unbedingt zu empfehlen. Banner empfiehlt, maximal 4 Batterien in Reihe (seriell) und maximal 4 Batterien parallel zu verschalten. Die genauen Angaben entnehmen Sie bitte dem jeweiligen technischen Datenblatt. Möchten Sie mehrere Batterien kombinieren, kontaktieren Sie bitte vor dem Kauf unseren Vertrieb.

Bei einer Serienschaltung (Reihenschaltung) addieren sich die Spannungen der einzelnen Batterien. Um ein 24 V-Bordnetz zu realisieren, müssen beispielsweise zwei 12 V-Batterien in Serie geschaltet werden. Im folgenden Rechenbeispiel wird eine Batteriekapazität von 100 Ah (K5) zugrunde gelegt:
Beispiel: Zwei 12 V-Batterien mit jeweils 100 Ah ergeben in Serie ein 24 V-System mit einer Energie von 24 V × 100 Ah = 2.400 Wh.

Bei einer Parallelschaltung addieren sich die Kapazitäten der einzelnen Batterien, während die Spannung konstant bleibt.
Beispiel: Zwei 12 V-Batterien mit jeweils 100 Ah ergeben in Parallelschaltung ein 12 V-System mit 200 Ah. Die gespeicherte Energie beträgt somit:
12 V × 200 Ah = 2.400 Wh.

Bei einer Kombination aus Serien- und Parallelschaltung addieren sich sowohl die Spannungen als auch die Kapazitäten der Batterien.
Beispiel: Vier 12 V-Batterien mit jeweils 100 Ah:
Zwei Batterien werden in Serie geschaltet → 24 V / 100 Ah
Zwei solcher Serienstränge werden parallel geschaltet → 24 V / 200 Ah
Die gespeicherte Energie beträgt somit:
24 V × 200 Ah = 4.800 Wh.
Wichtige Hinweise für den Betrieb mehrerer Batterien
Gleiche Typen: Alle verwendeten Batterien müssen dieselbe Typenbezeichnung haben, also identische Spannung und Kapazität.
Alter der Batterien: Batterien sollten ungefähr gleich alt sein.
Ladezustand: Alle Batterien müssen denselben Ladezustand aufweisen.
Verbindungsleitungen: Leitungen müssen ausreichend dimensioniert und möglichst kurz gehalten werden.
Batterien tauschen: Immer alle Batterien gleichzeitig austauschen.
Wattstunden: Die Gesamtenergie (Wh) bleibt unabhängig von Serien- oder Parallelschaltung gleich.
Empfohlene Vorgehensweise für Serien- und Parallelschaltungen
Um Spannungsunterschiede zwischen den Batterien zu minimieren und eine optimale Funktion sicherzustellen, sollten folgende Schritte eingehalten werden:
Jede Batterie einzeln vollständig auf 100 % Ladezustand bringen.
Batterien anschließend 12–24 Stunden gemeinsam ruhen lassen (ohne Last und ohne Ladung), damit sich die Zellspannungen angleichen.
Zuerst die Batterien in Serie verbinden.
Erst wenn die Serienstränge vollständig aufgebaut sind, dürfen diese Stränge parallel miteinander verbunden werden.
Hinweise bei Nichtbeachtung
Werden die oben genannten Empfehlungen nicht eingehalten, kann es durch unterschiedliche Innenwiderstände der Batterien zu einer ungleichmäßigen Stromverteilung und damit zu asymmetrischer Belastung während Lade- und Entladephasen kommen.
Bei Parallelschaltungen können hohe Ausgleichsströme zwischen den Batterien fließen.
Sofern möglich, empfiehlt sich die Verwendung einer einzelnen Batterie mit höherer Kapazität, um derartige Probleme zu vermeiden.
Nein, eine direkte Parallelschaltung einer LiFePO₄-Batterie mit einer Blei-Säure-Batterie (Nass, AGM oder GEL) ist nicht empfehlenswert. Aufgrund der unterschiedlichen Ruhespannungen, Innenwiderstände und Ladecharakteristiken kann es zu unkontrollierten Ausgleichsströmen und einer ungleichen Belastung der Batterien kommen. In einem Doppelbatteriesystem dürfen LiFePO₄- und Blei-Säure-Batterien daher nur über geeignete Trennrelais, Ladebooster oder DC/DC-Wandler miteinander verbunden werden – eine direkte Parallelschaltung ist nicht zulässig.
Wartung und Lagerung
Die Batterie ist wartungsfrei, abgesehen vom Sauber- und Trockenhalten des Gehäuses sowie der Entfernung von Schmutz an den Polen. Lithiumbatterien zeichnen sich durch eine deutlich geringere Selbstentladung im Vergleich zu Blei-Säure-Batterien aus, weshalb der Einsatz eines Erhaltungsladegeräts nicht erforderlich ist.
Für längere Standzeiten (z. B. Überwinterung) empfehlen wir folgende Vorgehensweise:
Laden Sie die Batterie vor der Lagerung auf 50–70 % der Kapazität auf.
Trennen Sie das Ladegerät sowie alle Verbraucher vom Stromnetz.
Für den ersten Gebrauch nach Kauf: Laden Sie die Batterie auf ca. 70–90 %.
Für den ersten Gebrauch nach längerer Nichtnutzung: Laden Sie die Batterie vollständig auf.
Lagertemperaturen:
Für die Lagerung empfiehlt sich ein trockener, kühler Ort mit Temperaturen zwischen +10 °C und +25 °C. Die maximal zulässige Lagertemperatur liegt gemäß den Technischen Datenblättern zwischen −5 °C und +35 °C. Extreme Temperaturen können die Lebensdauer der Batterie erheblich beeinträchtigen.
Einsatz bei Winterkälte
Betriebs- und Lagertemperaturen von LiFePO₄-Batterien
Im Gegensatz zu Blei-Säure-Batterien erleiden LiFePO₄-Batterien bei niedrigen Temperaturen keinen nennenswerten Kapazitätsverlust. Alle Banner Lithium-Ionen-Batterien haben einen Entladungs-Arbeitstemperaturbereich von −20 °C bis +60 °C. Optimale Umgebungstemperatur beim Laden, wie vermerkt:
- Typen LFP 12-80 BL und LFP 12-100 BL (mit Heizfunktion): −20 °C bis +60 °C
- Typen LFP 12-50 BL, LFP 12-75 BL und LFP 12-150 BL (ohne Heizfunktion): 0 °C bis +60 °C
Lagertemperaturen:
Für die Lagerung empfiehlt sich ein trockener, kühler Ort mit Temperaturen zwischen +10 °C und +25 °C. Die maximal zulässige Lagertemperatur liegt gemäß den Technischen Datenblättern zwischen −5 °C und +35 °C. Extreme Temperaturen können die Lebensdauer der Batterie erheblich beeinträchtigen.
Vergleich mit Blei-Säure-Batterien:
Eine Blei-Säure-Batterie verliert bei Minustemperaturen bis zu 50 % ihrer Kapazität, während der Kapazitätsverlust bei Lithium-Batterien deutlich geringer ausfällt.
Hinweise für den Winterbetrieb:
Überprüfen Sie den Ladezustand der Batterie häufiger, da die verfügbare Kapazität bei Kälte leicht reduziert sein kann.
Nicht laden bei Temperaturen unter 0 °C, ausgenommen die Typen LFP 12-80 BL und LFP 12-100 BL mit integrierter Heizfunktion.
Wird eine Batterie ohne Heizfunktion bei Frost geladen, ist der beste Zeitpunkt direkt nach dem Einsatz, da sich die Batterie während der Nutzung leicht erwärmt und das Laden somit möglich ist.