Welche Lithium-Batterie ist die richtige für mein Boot?

Kapazität berechnen, statt zu schätzen.

Wie viel Batterie ein Boot braucht, ist eine Frage des Verbrauchs an Bord. Wer die Kapazität nach Bauchgefühl wählt, liegt entweder bei der Anschaffung zu hoch oder sitzt nach zwei Tagen ohne Landstrom energiemäßig auf dem Trockenen. Deshalb besser: jeden Verbraucher an Bord auflisten, seine Wattzahl notieren und abschätzen, wie viele Stunden er täglich läuft.

 

 

Zur groben Orientierung drei Ausgangswerte für die Neuanschaffung einer Lithium-Batterie: 

 

 

  • 100 Ah (1.280 Wh): deckt Beleuchtung, Wasserpumpe, Handyladung und einen Kompressor-Kühlschrank bei leichter bis mäßiger Nutzung. Meistens gut für 2 bis 3 Tage ohne Nachladen. 

  • 150 bis 200 Ah (1.920 bis 2.560 Wh): die richtige Wahl, sobald gelegentlich höhere Lasten dazukommen, etwa eine Kaffeemaschine oder ein Föhn über einen Wechselrichter. Oder wenn Sie länger fernab der Marina bleiben. 

  • 300 Ah und mehr (3.840 Wh und mehr): für Offshore-Törns mit hohem täglichem Energiebedarf, zum Beispiel durch Parallelschaltung zweier Traction Bull Bloc Lithium 12-150 BL. 

 

 

 

Die Traction Bull Bloc Lithium-Reihe auf LiFePO4-Basis deckt diese Bandbreite mit fünf Modellen von 50 bis 150 Ah ab, alle mit 12,8 V Nennspannung und Bluetooth-Überwachung. Die Modelle 12-80 BL und 12-100 BL bringen zusätzlich eine integrierte Heizung mit, die auch bei Kälte sicheres Laden ermöglicht.  

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Bei der Auslegung eines Wechselrichters für 230-V-Geräte wie Wasserkocher oder Kaffeemaschine rechnen Sie am besten 15 Prozent zur Geräteleistung dazu. So viel Energie geht bei der Umwandlung von 12 V DC auf 230 V AC verloren. 

 

Wer die benötigte Kapazität richtig berechnet, ist bei einem Wechsel auf moderne Lithium-Technologie stets auf der sicheren Seite an Bord. 

 
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