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BATTERIEWECHSEL IN START-STOPP-AUTOS

WORAUF IST ZU ACHTEN?

 

Mittlerweile sind die meisten neuen Autos bereits ab Werk mit einer Start-Stopp-Funktion ausgestattet.

 

 

Obwohl einige Fahrer/innen mit dem System mitunter unzufrieden sind - z.B. im Kurzstreckenverkehr, bei stop-and-go oder im Stau - ist es nicht dauerhaft auszuschalten, da es bei der jährlichen Autoüberprüfung funktionieren muss.

 

Nicht vergessen: Die Start-Stopp-Funktion spart darüber hinaus an jeder roten Ampel Sprit, schont die Geldtasche und tut der Umwelt Gutes.

 

Da sich das System grundsätzlich nicht dauerhaft deaktivieren lässt, kann es mit einem einfachen Tastendruck ausgeschaltet werden. Es aktiviert sich beim nächsten Motorstart aber wieder automatisch.

Ein Start-Stopp-Memory-Modul kann die Start-Stopp-Automatik dauerhaft deaktivieren.

 

Mittels dieses speziellen Moduls ist es möglich Start-Stopp abzuschalten bzw. dauerhaft zu deaktivieren. Das Start-Stopp-Automatik-Memory-Modul speichert, wie der Name es schon verrät, den letzten Zustand der Start-Stopp-Funktion. Ist das Modul verbaut und Sie deaktivieren Start-Stopp, ist es beim nächsten Einschalten der Zündung auch weiterhin ausgeschaltet. Möchten Sie aber die Start-Stopp-Automatik nützen, brauchen Sie nur die Taste erneut drücken und die Start-Stopp-Automatik ist beim erneuten Zündung einschalten wieder aktiv. Das Modul kann jederzeit wieder ausgebaut werden, wird nicht gelötet sondern hat Steckverbindungen, ohne Beschädigungen am Fahrzeug zu hinterlassen.

Auch durch eine Umcodierung kann Start-Stopp auf Dauer abgeschaltet werden.

 

Dies stellt jedoch einen größeren Eingriff in die Fahrzeugelektronik dar und kann diverse Fehlermeldungen generieren.

Daher rät Banner generell von solchen Eingriffen ab, vor allem auch deshalb, weil Start-Stopp beim Umcodieren auf Bedarf des öfteren nicht mehr eingeschaltet werden kann! Die Umcodierung der Start-Stopp-Automatik ist zwar legal, checken Sie aber bitte unbedingt vorher die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs bzw. die offizielle Stellungnahme vom jeweiligen Autohersteller.  

PS: Bei Mercedes-AMG Hochleistungsautos wird die Start-Stopp-Automatik, nur im Sportprogramm (Fahrmodus Sport, Sport+ und Race), automatisch deaktiviert.

Moderne Start-Stopp-Fahrzeuge verfügen über ein Batterie-Energiemanagement-System (BEM), das mit Hilfe von Sensoren die Start-Stopp-Batterie(n) überwacht.

 

So ist beispielsweise die Ladecharakteristik und vor allem die Bordnetzstabilität optimal auf Start-Stopp-Batterien ausgelegt. Wird im Fahrzeug auch Rekuperation betrieben (Rückgewinnung von Bremsenergie), so arbeiten die Start-Stopp-Batterien künstlich auf einem niedrigeren Ladezustand (SOC State Of Charge bei ca. 70%).

Das häufige Abschalten und Neustarten des Motors in Kombination mit dem gestiegenen Energiebedarf durch Komfortanwendungen wie Sitzheizung, Navigationssystem etc. stellen Start-Stopp-Batterien vor große Herausforderungen.

 

Je nach Fahrprofil (Kurzstrecke, stop-and-go, ...) werden konventionelle Starterbatterien bei dieser Anwendung innerhalb von wenigen Monaten defekt sein, aufgrund der extrem hohen zyklischen Belastung! Völlig gleichgültig ob Sie die Start-Stopp-Funktion kurzfristig bzw. dauerhaft deaktivieren oder nicht.

 

BEM = Batterie-Energiemanagement-System

Bitte beachten!

Verbauen Sie keinesfalls eine konventionelle Starterbatterie in einem Kraftfahrzeug mit Start-Stopp-Technologie, das serienmäßig mit einer AGM- bzw. EFB-Batterie ausgestattet wurde.

Selbst dann nicht wenn die Start-Stopp-Automatik kurzfristig oder dauerhaft ausgeschaltet wird, denn die zyklische Belastung durch elektrische bzw. elektronische Zusatzverbraucher ist enorm und führt innerhalb weniger Monate zur Batteriepanne einer konventionellen Starterbatterie! Alleine der Dauerbetrieb im teilentladenen Zustand (SOC State Of Charge bei ca. 70%) ist Garant für den vorzeitigen Ausfall einer konventionellen Batterie.