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FAQ

DIE MEISTGESTELLTEN FRAGEN

 

Die nachfolgenden FAQ sollen Ihnen ermöglichen effizient und rasch Informationen über die Nutzung und den Gebrauch von Banner Batterien zu erhalten. Ebenfalls finden Sie weitere Antworten auf Ihre Fragen über die FAQ-Suche und Tag-Auswahl.

Bei Nichtnutzung und längerem Stillstand (Steh- oder Überwinterungszeit) die Batterie ausbauen, trocken und kühl (frostfrei) lagern. Batterie entweder vollladen und bei Unterschreiten einer Ruhespannung von 12,50V nachladen oder an ein Ladeerhaltungsgerät anschließen (z. B. Banner Accucharger).

 

Am besten verwenden Sie spannungsgeregelte Ladegeräte (Banner Accucharger). Diese Geräte führen den Ladevorgang automatisch durch. Je nach Kapazität der Batterie können Sie folgende Ladegeräte verwenden:

3-20 Ah - Banner Accucharger 6/12V 2A - Art.Nr. 1240000020

> 20 Ah - Banner Accucharger 12V 3A - Art.Nr. 1240000030

 

- Batterie aus dem Fahrzeug ausbauen bzw. unbedingt Batteriekabel abklemmen (Minuspol zuerst abklemmen). Achtung: Ohne Stromversorgung können Daten im Bordcomputer, Radio, ... verloren gehen!

- Zuerst das Ladegerät an die Batterie anklemmen und dann einschalten. Nach der Ladung zuerst Ladegerät ausschalten und dann Batterie abklemmen.

- Ladestrom: max. 1/10 Ampere der Batteriekapazität.

- Bei mehr als +55 Grad C Temperatur Ladung unterbrechen.

- Nach dem Laden Elektrolytstand kontrollieren oder nötigenfalls mit entmineralisiertem Wasser ergänzen (gilt nur für nasse Batterien, nicht für AGM, GEL bzw. AGM PROfessional!) .

- Für gute Raumlüftung sorgen! Beim Laden entsteht explosives Knallgas. Rauchen, offene Flammen und Funkenbildung unbedingt vermeiden!

Banner Accucharger, Ladegerät, Lader, Erhaltungsladung, Ausgleichsladung

– Aufgrund der sensiblen Elektronik im Fahrzeug soll generell nur mit einem Banner Booster Starthilfe gegeben werden. – Starthilfe von Auto zu Auto kann beim Abklemmen zu Spannungsspitzen führen und dabei die Elektronik des Fahrzeugs beschädigen oder sogar zerstören.

– Daher bei Gebrauch von Starterkabeln nachstehende Anleitung befolgen!

– Bei Starthilfe mit Starterkabel empfiehlt sich der Gebrauch von genormten Starterkabeln (z.B. nach DIN 72 553). – Gebrauchsanweisung der Starterkabel beachten.

– Nur Batterien gleicher Nennspannung verbinden.

– Anklemmen: Beide Kfz-Motoren aus! Zuerst die beiden Pluspole 1 mit 2, dann den Minuspol des Spenderfahrzeugs 3 mit einer metallisch blanken Stelle am hilfsbedürftigen Fahrzeug 4 abseits von der Batterie verbinden. (Hinweise des Fahrzeugherstellers beachten).

– Jetzt hilfsbedürftiges Fahrzeug max. 15 sec. starten, dabei Spenderfahrzeug nicht anstarten.

– Abklemmen: Kabel in umgekehrter Reihenfolge trennen.

Banner Starthilfegerät, Booster, Jump Starter,

Ein Winkelstück samt Entgasungsschlauch (Teilenummer 1030001700) ist bei unseren Vertriebspartnern erhältlich.
Unsere Händlersuche zeigt Ihnen den nächstgelegenen Banner Vertriebspartner.

 

Stecken Sie den Entgasungsschlauch mit Hilfe des Winkelstücks in die Öffnung der Zentralentgasung seitlich am Deckel der Batterie. Es ist ansonsten keine zusätzliche Arbeit erforderlich!

Winkelstück

Was passiert wenn eine Batterie ohne BEM (=Batterie-Energiemanagement)-Code in ein KFZ eingebaut wird? Mit dieser Frage hat sich Banner am Beispiel von Audi beschäftigt.


BEM = Batterie-Energiemanagement. Bei der zunehmenden Elektrifizierung moderner Fahrzeuge ist die Batterie ein wesentlicher Bauteil. Um die Lebensdauer der Batterie, trotz der höheren Belastung zu gewährleisten, besitzen KFZ wie z.B. ein Audi A6 ein intelligentes Energiemanagement.


Funktion. Die massiv gestiegenen Bordströme in aktuellen Fahrzeugmodellen und im Speziellen die microhybrid
Anwendungen start-stop und Rekuperation (=Rückgewinnung) von Bremsenergie stellen neue Anforderungen an Autobatterien. Das BEM erfasst laufend Parameter wie Ladezustand, Alter der Batterie, etc. und meldet diese Daten an den Fahrzeugcomputer. Dieser entscheidet dann über die Energiebilanz im Fahrzeug und schränkt bei Bedarf die
Nutzung von Komfortverbrauchern wie z.B. Sitzheizung oder Klimaanlage ein und warnt den Fahrer. Ziel ist es, den Motorstart möglichst immer zu gewährleisten.

 

Unterschiedliche Systeme. Die meisten KFZ-Hersteller wie auch BMW arbeiten mit einem offenen System,
d.h. der unabhängige Nachrüstmarkt kann eine geeignete Ersatzbatterie einbauen, ohne dass die Fahrzeugelektronik neu programmiert werden muss. Hersteller wie Audi verwenden jedoch ein geschlossenes System und vergeben sogenannte BEM-Codes für Original-Nachrüstbatterien. Für freie ET-Batterien ist ein derartiger Code nicht erhältlich.


Einbau von Batterien ohne BEM-Code. Der Einbau einer nicht „BEM-freigeprüften Batterie“ am Beispiel Audi ist
grundsätzlich möglich. Es muss jedoch eine Batterie verwendet werden, die zum Ersten Erstausrüster-Qualität hat (am besten Power Bull PROfessional und bei einer Original AGM Batterie, unbedingt mit einer Running Bull AGM ersetzen), zum Zweiten mit der Baugröße der Originalbatterie ident ist und die etikettierte Leistung der Originalbatterie aufweist.

 

Selbstlernendes System. Bei fortgeschrittenem Alter einer Batterie speichert das Fahrzeugsystem „defekte
Batterie“. Wird also eine neue Batterie verbaut, ohne dass ein BEM-Code eingegeben wird, erkennt das Fahrzeug
am Anfang nicht, dass eine neue Batterie eingebaut wurde. Der neue Batteriezustand muss dem Energiemanagement also über Eingabe eines BEM-Codes mitgeteilt werden, oder das System muss den neuen Batteriezustand erst einlernen. Je mehr „Triggerereignisse“ (=Impulse, Signale z.B. Starts, Kaltstarts) die Batterie besteht, umso schneller geht das. Der Fahrzeugcomputer gibt dann sukzessive die zuvor eingeschränkten Systeme, wie z.B. die volle Leistung der Klimaanlage, wieder frei.

 

Kein Sicherheitsrisiko. Wird eine qualitativ hochwertige Ersatzbatterie ohne Eingabe eines BEM-Codes eingebaut,
besteht weder ein Sicherheitsrisiko, noch werden die Fahrzeugelektronik oder andere Bauteile beschädigt.

Audi, BEM Code

– Bei Nassbatterien vor dem Laden Elektrolytstand kontrollieren und falls erforderlich entmineralisiertes oder destilliertes Wasser bis zur max. Säurestandsmarke bzw. 15 mm über die Plattenoberkante auffüllen.

 

Sollte die Batterie zum Nachladen ausgebaut werden um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden? Bitte achten Sie auf die Type des Ladegerätes. Vielfach finden sich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugherstellers bzw. in jener des Ladegeräteherstellers wertvolle Tipps zum Laden im Fahrzeug. Generell gilt dass vollautomatische Ladegeräte (Ladespannungsbegrenzung mit 14,8V) für die Ladung der im Fahrzeug verbauten Batterie gut geeignet sind.

Sollte Ihr Ladegerät einen automatischen Modus mit Spannungen >15,9V haben ist die Batterie unbedingt von der Bordelektronik zu trennen bzw. aus dem Fahrzeug auszubauen. Im schlimmsten Fall könnten die verbauten Steuergeräte durch Überspannungen zerstört werden, der dadurch entstandene Schaden wäre enorm! Achtung: Hinweise des Fahrzeugherstellers beim Abklemmen beachten.

 

– Batterien dürfen nur mit Gleichstrom geladen werden. Pluspol (+) der Batterie mit dem Pluspol (+) des Ladegeräts und Minuspol (-) mit Minuspol (-) des Ladegeräts verbinden.

– Ladegerät erst nach dem Anschluß der Batterie einschalten. Bei Ende der Ladung erst das Ladegerät abschalten.

– Als Ladestrom wird ein Zehntel der Kapazität empfohlen. (z.B. 44 Ah: 10 = 4,4 A Ladestrom).

– Die Säuretemperatur darf während der Ladung 55 Grad C nicht übersteigen. Bei Überschreitung ist die Ladung zu unterbrechen.

– Beim Laden für gute Belüftung sorgen.

- Die Verschraubungen der Batterien müssen nicht geöffnet werden.

- Beachten Sie, dass die 1,2fache der entnommenen Kapazität wieder retour geladen werden muss. (z.B.: entnommene Kapazität 30Ah --> Rückladung 36Ah!)

- Die Ladung ist beendet, wenn der Strom gegen 0 geht bzw. nicht mehr abnimmt oder das Automatikladegerät abschaltet.

 

Für tiefentladene Nassbatterien wird eine Ladespannung von 16V empfohlen (Batterie unbedingt von der Bordelektronik trennen)!

 

Achtung: Während der Ladung bildet sich hochexplosives Knallgas! Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten!

 

Running Bull AGM/BackUp: Unbedingt mit spannungsgeregeltem Ladegerät laden (max. 14,8V)! Die Verwendung herkömmlicher, nicht spannungsgeregelter, Ladegeräte zerstört die Batterie durch Überladung und verursacht ein Entweichen des Elektrolytes!

– Ungefüllte Starterbatterien bedürfen keiner Wartung. Trocken und kühl (frostfrei) lagern.

– Gefüllte Starterbatterien spätestens bei einer Säuredichte unter 1,24 kg/l (Ruhespannung < 12,50V) nachladen.

– Gefüllte Batterien sind aufrecht zu transportieren und zu lagern, da sonst Säure austreten kann.

– Beim Transport die Batterie gegen Umkippen sichern.

- Kurzschlussschutz verwenden

 

Running Bull AGM/BackUp: Auslaufsicher bei Kopflage und bei Gehäuseverletzung. Spätestens bei einer Ruhespannung von ≤ 12,50 V nachladen. Eine Säuredichtemessung bzw. ein Nachfüllen von destilliertem Wasser ist nicht möglich.

Anbei das für Banner Batterien (AGM, Nass,...) gültige Merkblatt zum sicheren Umgang mit Bleiakkumulatoren.

 

Die REACH-Verordnung (1907/2006/EC) hat die EU-Richtlinie zu Sicherheitsdatenblätter (91/155/EU) abgelöst. Die gültige REACH-Verordnung fordert die Erstellung und Aktualisierung von Sicherheitsdatenblätter für Stoffe und Zubereitungen. Für Erzeugnisse/Produkte wie Bleibatterien sind nach europäischen Chemikalienrecht jedoch keine EU-Sicherheitsdatenblätter erforderlich.

 

Banner Batterien ist Mitglied beim deutschen ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V, Fachverband Batterien, beiliegendes Merkblatt "Hinweise zum sicheren Umgang mit Bleiakkumulatoren" wurde für Banner adaptiert. Dieses Merkblatt wendet sich an Wiederverkäufer und Anwender von Batterien und erfolgt auf freiwilliger Basis. Die darin getätigten Hinweise geben Hilfestellung für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, ersetzen diese aber nicht.

 

Um eine lange Lebensdauer der Batterie zu erreichen, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- Die Oberfläche der Batterie sauber und trocken halten.

- Säurestand regelmäßig überprüfen und, falls erforderlich, entsalztes oder destilliertes Wasser nachfüllen. Niemals Säure nachfüllen. Bei hohem Wasserverlust sollte die Reglerspannung von einem Fachmann überprüft werden.

- Keine sogenannten Aufbesserungsmittel verwenden.

- Der Ladezustand der Batterie kann durch eine Messung der Säuredichte bzw. Ruhespannung überprüft werden. Liegt die Säuredichte unter 1,24 kg/l bzw. 12,50V ist die Batterie nachzuladen.

- Bei saisonal eingesetzten Fahrzeugen empfiehlt sich eine zweimalige Ausgleichsladung mit externem Ladegerät bzw. Ladeerhaltung.

 

Auf jeden Fall ist die Batterie vor der Außerbetriebsetzung vollzuladen.

 

Running Bull AGM/BackUp: Der Ladezustand kann ausschließlich über die Ruhespannung ermittelt werden. Liegt die Ruhespannung bei ≤ 12,50 V ist die Batterie nachzuladen. Eine Säuredichtemessung bzw. ein Nachfüllen von destilliertem Wasser ist nicht erlaubt - dies führt zur Zerstörung der Batterie.

Batteriesäure ist stark ätzend!

- Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser spülen und Arzt konsultieren.

- Säurespritzer: Behandlung mit Neutralonspray oder Seifenlauge, mit viel Wasser nachspülen und trocken wischen.

- Säure bzw. Batterien mit Säurefüllung dürfen nicht in die Hände von Kindern gelangen.

- Säurebehälter mit Restsäure zur Problemstoff-Sammelstelle bringen. Restsäure darf nicht in die Kanalisation gelangen.

 

Leere Säurebehälter als Kunststoff-Hausmüll entsorgen.

Die Power Bull „Europatypen“ (Gesamthöhe 175 oder 190 mm) sowie die Running Bull AGM und EFB haben die Öffnung zum Anschluss der Zentralentgasung entweder auf der linken Seite (-Pol) oder auf der rechten Seite (+Pol).

 

Sollte, wie in Ihrem Fall die Seite der Entgasungsöffnung nicht passen sein, kann das Stöpfchen entfernt werden. ACHTUNG! Das entfernte Stöpfchen muss auf der Gegenseite in den Entgasungskanal eingesteckt werden.

 

Zur Entfernung des Stöpfchens verwenden Sie bitte eine Holzschraube mit Durchmesser 5 mm. Keine Sorge, das Stöpfchen können Sie nicht in die Batterie einschieben.

 

Die Starting Bull „Europatypen“ (Gesamthöhe 175 oder 190 mm) haben die Öffnung zum Anschluss der Zentralentgasung auf der rechten Seite (+Pol). Bitte beachten: Es ist kein Wechsel der Entgasungsseite machbar.

Banner empfiehlt nur Batterien mit einer Ruhespannung > 12,50V zu verbauen.

 

– Vor dem Ein- und Ausbau der Batterie den Motor und alle Stromverbraucher ausschalten.

– Kurzschlüsse durch Werkzeuge vermeiden.

– Beim Ausbau zuerst Minuspol (-), dann Pluspol (+) abklemmen.

– Vor Einbau der Batterie die Stellfläche im Fahrzeug reinigen.

– Batterie fest verspannen.

– Batteriepole und Polklemmen reinigen und mit säurefreiem Fett leicht einfetten.

– Beim Einbau zuerst Pluspol (+), dann Minuspol (-) anklemmen. Auf festen Sitz der Polklemmen achten.

 

Achtung: Hinweise des Fahrzeugherstellers (Bedienungs- oder Wartungsanleitung) beachten !

Die richtige Batterie für den Einsatz im Wohnmobil zu finden ist nicht gerade einfach. Nachstehend ein paar Erklärungen um die Energy Bull und die alternativen Möglichkeiten ein wenig näher zu bringen.

 

Ladung: Achten Sie auf eine entsprechende Dimensionierung der Zuleitung (zur Minimierung der Spannungsverluste). Die Ladespannung für Energy Bull Batterien sollte 14,2 - 14,4V betragen. Der Ladestrom sollte, im Sinne einer entsprechenden Lebensdauer der Batterie, den 5 fachen Nennstrom* (siehe Berechnung nachstehend) nicht übersteigen. In Summe ist die Energy Bull eine gute Zyklenbatterie welche ziemlich viel (gegenüber Gel oder AGM Batterien) verzeiht. Der "Nachteil" von Energy Bull Batterien gegenüber AGM oder Gel Batterien liegt in der Wartung. Eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolytstandes ist während der Nutzung der Energy Bull Batterie unbedingt durchzuführen. Während intensiver Nutzung (Campingbetrieb) sollte dies im Monatsrythmus durchgeführt werden, ansonsten reicht eine quartalsweise bzw. halbjährliche Wartung aus. Gel bzw. AGM Batterien sind wartungsfrei. Preis und Unempfindlichkeit gegenüber höheren Temperaturen und höheren Ladespannungen sprechen für die Energy Bull.

 

Solar: Achten Sie bei der Solarzelle auf einen entsprechend "guten" Regler. Idealerweise hat dieser PWM (Puls-Weiten-Modulation), eine Temperaturkompensation und frei wählbare Parameter (Ladespannung,..).

 

Entladung: Wechselrichter verlangen der Batterie einiges an Entladeströmen ab. Energy Bull Batterien und Gel Batterien sind prinzipiell nicht für Hochstromentladungen (>40 facher Nennstrom*, für >1min) geeignet. Sollten Sie höhere Entladeströme benötigen empfiehlt sich die Verwendung einer AGM Batterie (Running Bull). *--> Berechnung des Nennstromes nachstehend !

 

Kapazität: Idealerweise werden die Batterien mit nur niedrigen Entladetiefen betrieben. Eine Blei- Säure Batterie schafft einen gewissen Kapazitätsumsatz (=Anzahl der Umsätze der Nennkapazität). Desto flacher der Zyklus desto höher die Anzahl der möglichen Wiederholungen. Punkto Zyklenfähigkeit bietet, bei entsprechend behutsamer Behandlung, die Gel Batterie eine ungefähr doppelt so hohe Lebensdauer wie die Energy Bull. Eine gute Hilfe für die Berechnung der benötigten Kapazität bietet Ihnen unser Online- Kapazitätsrechner (siehe nachstehender Link). http://www.bannerbatterien.com/banner/produkte/batterien/energy_bull/rechner/index.php

 

Entgasung: Falls der Batterieverbau im Innenraum des Fahrzeuges erfolgt ist die Batterie mit einem Entgasungsschlauch, welcher nach außen abgeleitet wird, zu versehen. Bitte achten Sie bei der Batteriewahl auf eine Type welche einen Zentralentgasungs-Anschluss besitzt. --> Somit können die bei der Ladung entstehenden Gase (Wasserstoff und Sauerstoff) nach außen abgeleitet werden. AGM und Gel Batterien gasen während des normalen Betriebszustandes nicht (Ausnahme: Defekt am Ladegerät oder an der Batterie). Die Verwendung eines Entgasungsschlauches muss jedoch, im Sinne der Sicherheit, durchgeführt werden. Energy Bull Batterien gasen während des normalen Betriebes, ein Entgasungsschlauch ist unbedingt zu verwenden.

 

*Berechnung Nennstrom: Bsp.: 100Ah (K20) Energy Bull 95751 Nennstrom (In) = 100 Ah : 20 h = 5A Maximaler Ladestrom = 5 x In = 25A

Eine AGM Batterie sollte bis maximal 50% Ladezustand entladen werden.

 

Grundsätzlich gilt, desto tiefer die Entladung, desto geringer die zu erwartende Lebensdauer. Eine AGM Batterie schafft, bei einer Entladetiefe von 50% (ca. 12,3V Ruhespannung), ca. 400 Zyklen. Bitte achten Sie auf eine sofortige Wiederaufladung sobald eine Ruhespannungsgrenze von ca. 12,50V unterschritten worden ist.

 

Um die Ruhespannung messen zu können sollte bis ca. 5h nach Beendiung der Ladung gewartet werden, oder für zumindest eine Stunde keine Entladung erfolgt sein.

Bitte tauschen Sie immer alle miteinander verbundenen Batterien. Der Grund hierfür ist, dass Batterien mit zunehmender Nutzung eine Veränderung des Innenwiderstandes (Zunahme) zeigen, Eine neue und vollständig geladene Batterie hat einen sehr niedrigen, eine "alte" Batterie einen hohen Innenwiderstand.

 

Wird nun eine "alte" und eine "neue" Batterie gemeinsam verschaltet teilen sich Ströme (bei Parallelschaltung) und Spannungen (bei Serienschaltung) unterschiedlich auf. Es kommt zu unsymmetrischen Belastungen während der Ladung bzw. Entladung.

 

Werden die Batterien nicht entladen oder geladen, fließen bei Parallelschaltung sehr hohe Ausgleichsströme zwischen den Batterien. --> Die "neue" Batterie versucht die "alte" Batterie zu laden (Potenzialausgleich).

 

Diese Ausgleichsströme können einen vorzeitigen Ausfall der neuen Batterie bewirken.

Bitte verwenden Sie die Einstellung AGM, die Ladespannung sollte max. 14,8V betragen und die Erhaltungsladespannung auf 13,5V eingestellt werden. Am Besten wäre die Verwendung einer IUoU Kennlinie mit Temperaturkompensation (falls Sie die Möglichkeit zur Einstellung haben).

 

Um die maximale Lebensdauer aus den Batterien zu holen achten Sie bitte auf die vollständige Trennung vom Bordnetz während der Stehzeit (>7 Tage). --> Vorher sollte noch eine entsprechende Vollladung der Batterie erfolgen.

Aufgrund unserer Erfahrung wissen wir, dass eine ausreichende Ladung während der Fahrt leider nur sehr eingeschränkt möglich ist. Besonders im Sommer (Klima läuft auf Hochtouren, Licht ist eingeschaltet, Radio läuft, Kühlschrank läuft,...) bleibt für eine Vollladung einer Batterie nur mehr wenig Strom übrig. In manchen fällen müssen die Wohnraumbatterien sogar das Bordnetz stützen....

 

Ein guter Weg ist die Verwendung eines B2B Ladegerätes. Diese Geräte schaffen es zumindest die Ladespannung auf ein vernünftiges Maß anzuheben.

 

Sind Ihre Batterien z.Bsp. zu ca. 50% entladen (95Ah fehlen) müssen ca. 105Ah nachgeladen werden um die Batterien voll zu bekommen.

Im besten Fall bleiben für die Wohnraumbatterie 15A (im Schnitt) übrig. Zur Vollladung müssten Sie nun Ihr Fahrzeug für mindestens 7h (!) bewegen.

 

Um die maximale Lebensdauer aus den Batterien zu holen achten Sie bitte auf die vollständige Trennung vom Bordnetz während der Stehzeit (>7 Tage) des Wohnmobils. --> Vorher sollte noch eine entsprechende Vollladung der Batterie erfolgen.

Wir schreiben die Verwendung eines Entgasungsschlauches, bei allen Blei- Säure Batterien welche im Innenraum verbaut werden, vor. Sollte keine Anschlussmöglichkeit für einen Entgasungsschlauch (Zentralentgasung) vorhanden sein ist die Batterie mit entsprechenden Maßnahmen gegenüber dem Innenraum abzudichten. Zusätzlich sind entsprechende Be- und Entlüftungsöffnungen zum Außenbereich herzustellen.

 

Knallgas ist ein Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff. Beim Einbringen einer Zündquelle (offenes Licht, heiße Oberfläche, elektrostatische Entladung,...) kommt es zu einer explosionsartigen Reaktion. Die Detonationsgeschwindigkeit beträgt ca.2800 m/s (Schwarzpulver 400 - 1000 m/s) Aufgrund der geringen unteren Explosionsgrenze von 4 Vol% ist eine Detonation durch gasende Batterien durchaus möglich.

 

Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit stets Schutzbrillen beim Umgang mit Blei-Säure Batterien!

Bitte achten Sie auf folgendes:

- Beide Batterien müssen ungefähr gleich alt sein !

- Beide Batterien sollen gleiche Ruhespannungen aufweisen.

- Beide Batterien müssen die idente Typenbezeichnung tragen !

- Die Verbindungsleitungen sollen so kurz als möglich gehalten werden.

- Es ist auf eine ausreichende Dimensionierung der Verbindungsleitungen zu achten.

Bei der Ladung einer Batterie kann sich unter Umständen Knallgas bilden. Knallgas ist ein hochexplosives Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff. Aufgrund der geringen unteren Explosionsgrenze von 4 Vol.% ist äußerste Vorsicht geboten. Beim Einbringen einer Zündquelle (offenes Licht, heiße Oberfläche, elektrostatische Entladung,...) kommt es zu einer explosionsartigen Reaktion mit einer Reaktionsgeschwindigkeit von ca. 2800m/s (Vergleich Schwarzpulver: 400-1000m/s).

 

Bitte beachten Sie:

- Zündung vermeiden, nicht rauchen, kein offenes Feuer, Funkenbildung beim Umgang mit Kabeln und elektrischen Geräten vermeiden.

- Vor dem Ein- oder Ausbau der Batterie alle schaltbaren Stromverbraucher ausschalten, damit eine versehentliche Funkenbildung ausgeschlossen ist.

- Beim Lösen der Anschlüsse zuerst das Massekabel (Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen) abnehmen. Beim Anschließen ist diese Verbindung als letzte herzustellen (Kurzschlüsse durch Werkzeug vermeiden).

- Beim Laden erst Batterie an Ladegerät anschließen, dann Ladegerät einschalten.

- Bei Ladung in geschlossenen Räumen für gute Belüftung sorgen.

- Verwendung eines Entgasungsschlauches bei Batterien im Innenraum.

- Verwenden Sie zur eigenen Sicherheit stets Schutzbrillen beim Umgang mit Blei Säure Batterien.

Um die volle Leistung und Lebensdauer zu erreichen, muss die Batterie vor dem Einbau vollständig geladen werden (1. + 2.).

 

1. Bike Bull

Vorbereitung: Entgasungsöffnung ist verschlossen und muss vor Inbetriebnahme geöffnet werden. Dazu Schutzkappe entfernen bzw. Entgasungsschlauch am Ende abschneiden. Befüllung: Alle Batteriestopfen entfernen. Verwenden Sie nur die Spezialsäure (Dichte 1,28 kg/l), die der Batterie im speziellen Plastikbehälter beigepackt ist. Füllen Sie bis zur Maximalmarkierung, dann Batterie 30 min. ruhen lassen. Achtung: Säurebehälter mit Restsäure zur Problemstoff-Sammelstelle bringen. Restsäure darf nicht in die Kanalisation gelangen. Leere Säurebehälter als Kunststoff-Hausmüll entsorgen. Inbetriebnahme: Um die volle Leistung zu erreichen, muss die Batterie nach der Befüllung mit Säure vor Einbau vollständig geladen werden. Gemäß der Bedienungsanleitung des Ladegerätes bzw. der Batterie ca. 5 bis 10 Stunden mit max. 1/10 der Batteriekapazität (Ah) laden. Die Batteriekapazität kann man an Ziffer 2 und 3 der DIN-Nummer am Einzelkarton erkennen: Lautet die Nummer z. B. 509 14, dann beträgt die Kapazität der Batterie 9 Ah, der Ladestrom ist somit ca. 0,9 A. Nach der Ladung den Säurestand kontrollieren und bei Bedarf mit entmineralisiertem Wasser auffüllen. Batterie wieder mit den Stopfen verschließen. Wartung: Säurestand niemals unter Minimummarke sinken lassen. Zum Nachfüllen nur entmineralisiertes Wasser (entsalzt oder destilliert nach VDE 0510) verwenden. 

Bitte beachten: Bei Bike Bull ist kein Einbau in Seitenlage möglich!

 

2. Bike Bull AGM

Vorbereitung: Entfernen Sie das Batteriesiegel erst kurz vor dem Füllen. Dabei ist ein leises Zischen zu hören. Befüllung: Verwenden Sie nur die Spezialsäure (Dichte 1,32 kg/l), die der Batterie im speziellen Plastikbehälter beigepackt ist. Batterie dann 30 min. ruhen lassen. Batterie wird nach dem Füllen mit der Stopfenleiste verschlossen und darf nicht mehr geöffnet werden. Öffnen zerstört die Batterie. Achtung: Säurebehälter mit Restsäure zur Problemstoff-Sammelstelle bringen. Restsäure darf nicht in die Kanalisation gelangen. Leere Säurebehälter als Kunststoff-Hausmüll entsorgen. Inbetriebnahme: Um die volle Leistung zu erreichen, muss die Batterie nach der Befüllung mit Säure vor Einbau vollständig geladen werden. Gemäß der Bedienungsanleitung des Ladegerätes bzw. der Batterie ca. 5 bis 10 Stunden mit max. 1/10 der Batteriekapazität (Ah) laden. Die Batteriekapazität kann man an Ziffer 2 und 3 der DIN-Nummer am Einzelkarton erkennen: Lautet die Nummer z. B. 518 21, dann beträgt die Kapazität der Batterie 18 Ah, der Ladestrom ist somit ca. 1,8 A. 

Bitte beachten: Bei Bike Bull AGM ist kein Einbau in Seitenlage möglich!

 

3. Bike Bull GEL, AGM PROfessional

Inbetriebnahme: Die Batterie ist vorgeladen und kann direkt eingebaut werden.

Bitte beachten: Bei Bike Bull GEL / Bike Bull AGM PROfessional ist ein Einbau in Seitenlage möglich!

 

Allgemein: Wir empfehlen die Verwendung eines spannungsgeregelten Ladegerätes – Banner Accucharger 6/12V 2A oder 12V 3A.

Achtung: Bauen Sie nie eine wartungsfreie Batterie (AGM, GEL, AGM PROfessional) in ein Motorrad ohne Regler ein, die max. Ladespannung darf 14,8 V nicht überschreiten!

Bike Bull Motorradbatterie Inbetriebnahme

Nur mehr einige wenige Typen werden als trocken vorgeladen angeboten.

Die restlichen Batterien sind ab Kauf betriebsbereit (gefüllt und geladen)!

 

Ungefüllte, geladene Starterbatterien sind ohne besondere Ladung nach dem Füllen mit Batteriesäure betriebsbereit.

– Beim Füllen sollte die Temperatur der Batterie und der Säure mindestens 10 Grad C betragen.

– Verschlussstopfen abnehmen.

– Die einzelnen Zellen der Batterie mit Schwefelsäure nach VDE 0510 der Dichte 1,28 kg/l (für tropische Länder 1,23 kg/l) bis zur max. Säurestandsmarke bzw. 15 mm über die Plattenoberkante füllen.

– Batterie 20 Minuten stehen lassen, mehrmals leicht ankippen und gegebenenfalls Säure nachfüllen.

– Die Verschlussstopfen fest aufschrauben bzw. eindrücken. Vorhandene Säurespritzer abwischen.

- Vor Einbau muss die Batteriespannung bei mind. 12,60 Volt, bzw. die Säuredichte bei mind. 1,26 liegen.

 

Inbetriebsetzungsladung: Wird eine Batterie bei der Befüllung warm, der Elektrolyt schäumt auf (heftige Gasentwicklung) oder sie erreicht nach der Befüllung und Aktivierungszeit nicht die oben angegebenen Werte, so ist eine Inbetriebsetzungsladung durchzuführen.

So rechnen Sie die richtige Kapazität für ihre Energy Bull aus.

Ein Beispiel: Sie suchen eine Versorgungsbatterie für Ihr Elektro-Boot. In einem 24V-Bordnetz kommt ein 600W starker E-Motor zum Einsatz. Zusätzlich müssen ein Radio, diverse Positionslichter und ein Echolot mit Strom versorgt werden (zusammen 50W). Sie wollen eine Autonomie von 5 Stunden haben.

 

Diese Werte werden nun in die Formel

Watt : Volt = Ampere x Stunden x Sicherheitsfaktor = Gesamtkapazität in Ah eingesetzt, also: 650 : 24 = 27 x 5 x 1,7 = 230Ah (K20)

 

Der Sicherheitsfaktor sollte standardmäßig, bei Nassbatterien, mit 70% angesetzt werden (bei Rekombinationsbatterien, sprich AGM und Gel mit 30%). Im vorliegenden Fall würden wir Ihnen den Einsatz von zwei Energy Bull 968 01 (jeweils 230Ah), die Sie in Serie schalten, empfehlen.

 

Nützen sie außerdem unseren online Kapazitätsrechner, siehe Internet-link. http://www.bannerbatterien.com/banner/produkte/batterien/energy_bull/rechner/index.php

 

Bei der Serienschaltung (=Reihenschaltung) addieren sich die Spannungen der einzelnen Batterien. Um ein 24 V Bordnetz realisieren zu können müssen zwei Batterien in Serie geschaltet werden.


Beachte:
- Beide Batterien müssen dieselbe Typenbezeichnung haben.
- Beide Batterien müssen ungefähr gleich alt sein.
- Beide Batterien müssen den gleichen Ladezustand aufweisen.
- Die Verbindungsleitungen müssen ausreichend dimensioniert sein und sollten so kurz wie möglich gehalten werden.
- Immer beide Batterien tauschen!


Werden die oben genannten Empfehlungen nicht eingehalten, kommt es durch unterschiedliche Innenwiderstände der einzelnen Batterien zu einer dementsprechenden Aufteilung der Spannung und somit zu einer unsymmetrischen Belastung während der Lade- und Entladephase.


Der Charging Equalizer bewirkt gleichmäßigen Ladezustand von zwei in Serie geschalteten Batterien.

Bei der Parallelschaltung addieren sich die einzelnen Kapazitäten sowie der Kaltstartstrom der einzelnen Batterien.


Beachte:
- Beide Batterien müssen dieselbe Typenbezeichnung haben.
- Beide Batterien müssen ungefähr gleich alt sein.
- Beide Batterien müssen den gleichen Ladezustand aufweisen.
- Die Verbindungsleitungen müssen ausreichend dimensioniert sein und sollten so kurz wie möglich gehalten werden.
- Immer beide Batterien tauschen!


Werden die oben genannten Empfehlungen nicht eingehalten, kommt es durch unterschiedliche Innenwiderstände der einzelnen Batterien zu einer dementsprechenden Aufteilung des Stromes und somit zu einer unsymmetrischen Belastung während der Lade- und Entladephase. Zwischen den Batterien fließen teils hohe Ausgleichsströme.

 

Sofern baulich möglich, empfiehlt sich die Verwendung nur einer Batterie mit größerer Kapazität.

Parallelschaltung

Prinzipiell ist eine AGM Batterie nicht für den "auf der Seite liegenden Einsatz" angedacht. Aufgrund Ihrer Konstruktion kann die AGM jedoch auch in Seitenlage betrieben werden. Es sollte jedoch der Verbau eines Entgasungsschlauches (aus Sicherheitsgründen) vorgenommen werden. Im ungünstigsten Fall (Schaden am Ladegerät oder an der Batterie) kann Säure, bedingt durch die Seitenlage, leichter nach außen gelangen.

 

Je nach Anwendung (Wohnraum, Starter,...) kann es jedoch zu leichten Einschränkungen bei der Lebensdauer kommen.

Der Elektrolytstand muss, je nach Nutzungshäufigkeit und Ladespannung, kontrolliert werden.

 

- Im Falle einer täglichen Ladung bzw. Entladung sollte der Intervall der Elektrolytstandskontrolle 1 Monat betragen

- Im Falle einer wöchentlichen Ladung bzw. Entladung sollte eine quartalsweise Wartung erfolgen

 

Bevor Sie an der Batterie hantieren achten Sie bitte unbedingt auf Ihre persönliche Schutzausrüstung (Schutzbrille,...)!

Verwenden Sie, für das Ergänzen des Elektrolytes, nur entmineralisiertes oder destilliertes Wasser (kein Mineral- oder Quellwasser !)

 

- Öffnen Sie die Zellenstopfen mit einem entsprechenden Werkzeug

- Ergänzen Sie den Füllstand bis zum Erreichen der max- Markierung (siehe Markierung an der Kastenaussenseite oder den Bügel in der Zelle)

- Verschließen Sie die Zellenstopfen

- Gönnen Sie der Batterie, zur Durchmischung des Elektrolyten, eine Vollladung (Batterie sollte gasen)

 

Plattenteile welche nicht mit Säure bedeckt sind, sind irreversibel geschädigt!

Eine Verschaltung von unterschiedlichen Batterien sollte nicht gemacht werden. Durch unterschiedliche Bauarten haben die Batterien andere Innenwiderstände bzw. ein anderes Ladeverhalten.

 

Folgendes kann passieren:

- Eine Batterie bzw. eine Gruppe Batterien wird nicht geladen oder überladen.

- Es fließen hohe Ausgleichsströme welche zum Ausfall von Sicherungen oder zur übermäßigen Erwärmung von Leitungen führen können.

 

Bei der parallelen oder seriellen Verschaltung von Batterien sollte man auf auf folgendes achten:

- Die Batterien müssen ungefähr gleich alt sein !

- Die Batterien sollen gleiche Ruhespannungen aufweisen.

- Die Batterien müssen die idente Typenbezeichnung tragen !

- Die Verbindungsleitungen sollen so kurz als möglich gehalten werden.

- Es ist auf eine ausreichende Dimensionierung der Verbindungsleitungen zu achten

Die Power Bull "Europatypen" (Gesamthöhe 175 oder 190mm) sowie die Running Bull AGM und EFB haben die Öffnung zum Anschluss der Zentralentgasung entweder auf der linken Seite (-Pol) oder auf der rechten Seite (+Pol). Die andere Seite ist mit einem entnehmbaren Stöpfchen verschlossen.

 

Sollte, wie in Ihrem Fall die Seite der Entgasungsöffnung nicht passend sein, kann das Stöpfchen entfernt werden. Achtung ! Das entfernte Stöpfchen muss auf der Gegenseite in den Entgasungskanal eingesteckt werden.

 

Zur Entfernung des Stöpfchens verwenden Sie bitte eine Holzschraube mit 5mm Durchmesser. Die Schraube per Hand in das kleine Loch des "Stöpfchens" eindrehen und anschließend die Schraube samt Stöpfchen herausziehen.

 

Keine Sorge, das Stöpfchen können Sie nicht in die Batterie einschieben.

 

Die Starting Bull "Europatypen" (Gesamthöhe 175 oder 190mm) haben die Öffnung zum Anschluss der Zentralentgasung auf der rechten Seite (+Pol). Bitte beachten: Es ist kein Wechsel der Entgasungsseite machbar.

Eine vollgeladene Banner Batterie kann bis zu einer Ruhespannung von 12,50V gelagert werden. In Abhängigkeit der Umgebungstemperatur sind Batterien bis zu 12 Monate ohne Nachladung lagerfähig. Je kühler die Umgebungstemperatur, desto geringer ist die Selbstentladung der Batterie.

 

Um auf Nummer sicher zu gehen würde ich die Ruhespannung der Batterien nach ca. 3 Monaten kontrollieren. Ist diese < 12,50V ist die Batterie nachzuladen bei < 12,60V würde ich eine erneute Kontrolle nach ca. einem Monat durchführen.

 

Bitte achten Sie, im Falle einer Nachladung im Freien, darauf dass die Batterie zuerst auf über 0°C kommen muss damit eine Ladung aufgenommen werden kann.

 

Im Falle einer notwendigen Aufladung können Sie die Batterie ausbauen und in Räumen mit >0°C "auftauen" lassen. ...oder einfach das Ladegerät für einige Tage mit der Batterie verbunden lassen, zu Beginn wird die Ladeenergie für die Erwärmung der Batterie verwendet.

 

Keine Sorge, eine vollgeladene Blei-Säure Batterie friert "erst" bei ca. -70°C ein..... Eine entladene Batterie (Ruhespannung = 12,0V) friert allerdings bereits bei wenigen Minusgraden ein !

 

Nachstehend ein paar Dinge auf die Sie achten sollten:

- Gleichen Sie fehlenden Elektrolyt, vor der Nachladung, mit destilliertem oder entmineralisertem Wasser auf max- Level aus.

- Laden Sie die Batterie (getrennt) vor der Einwinterung voll, bis die Anzeige am Ladegerät dies signalisiert.

- Trennen Sie alle Verbraucher von der Batterie (Trennung durch abklemmen der Batterie oder ziehen der Hauptsicherung)

- Achten Sie darauf, dass die Oberfläche der Batterie trocken ist bzw. bleibt.

- Im Falle eines Ausbaues sollten Sie die Batterie an einem trockenen und möglichst kühlen Ort (vollgeladen) lagern.

- Bringen Sie, bei der Lagerung der Batterie, einen Kurzschlussschutz an.

- Laden Sie die Batterien, vor dem Einbau ins KFZ bzw. vor Kontaktierung mit dem Bordnetz, voll.

- Zum Schluss das Wichtigste: Benutzen Sie beim Handling mit Blei-Säure Batterien unbedingt eine Schutzbrille !

 

Es gibt auch entsprechende Ladegeräte welche eine automatische Ladeerhaltung (alle Banner Accucharger Geräte) durchführen. Das Ladegeräte kann somit den ganzen Winter mit der Batterie verbunden bleiben ohne dass die Batterie einen Schaden nimmt.

Banner Power Bull siegt bei Stiftung Warentest, ADAC und TCS 2012 im Test konventioneller Starterbatterien.

 

Im aktuellen Batterietest 2012 der Stiftung Warentest in Zusammenarbeit mit dem deutschen Automobilclub ADAC und dem Schweizer TCS, wurde die Banner Batterie Power Bull Typ P72 09 mit der Bestnote „sehr gut“ (1,4) bewertet und damit als Sieger bei konventionellen Starterbatterien ausgezeichnet. Die Tester vergaben damit erstmals in diesem Jahrtausend die Bestnote „sehr gut“ für eine Starterbatterie. Darüber hinaus stellte sich der Starterbatteriespezialist aus Österreich mit seinen Start/Stopp-Batterien Banner Running Bull EFB und AGM dem wohl härtesten und unabhängigsten Batterietest Europas und erzielte dabei jeweils die Note „gut“.

 

„Die Stiftung Warentest hat zuletzt 2007 Starterbatterien getestet – umso bedeutender ist es für uns, dass unsere Qualitätsbatterie Power Bull im aktuellen Test mit der Höchstnote `sehr gut` beurteilt wurde, zumal diese Topbewertung in diesem Jahrtausend noch nie vergeben wurde“, freut sich Andreas Bawart, geschäftsführender Gesellschafter der Banner Gruppe. Getestet wurden drei konventionelle Starterbatterien von Banner, Bosch und Exide in der Leistungsklasse 72Ah. Dabei ging die Banner Power Bull P72 09 nicht nur insgesamt, sondern auch in den einzelnen Kategorien Haltbarkeit, Gebrauchseigenschaften und Erfüllung der Leistungsangaben als Punktsieger hervor.

 

Weitere Informationen siehe Internet-link. http://www.bannerbatterien.com/banner/aktuelles/news/artikel/batterietest-2012-.php

 

Vielfach wird die Batterie im Fahrzeug mehr entladen als geladen. Diese "negative Ladebilanz" macht einer jeden Batterie arg zu schaffen....

 

Gerade im Winter fordern zudem zahllose elektrische Verbraucher das Bordnetz und die Starterbatterie. Hinzu kommen noch die niedrigen Temperaturen.... Diese wirken zum Einen auf das Motoröl, welches dickflüssig wird und dadurch hohe Reibungskräfte im Motor bewirkt, und zum Anderen auf die chemische Reaktion sowie die Ladungsaufnahme moderner Ca/Ca Batterien.

 

Erschwerend kommt noch hinzu, dass eine Blei-Säure Batterie erst bei Batterie-Temperaturen von >0°C Ladung aufnehmen kann. Zu Beginn der Fahrt wird die gesamte, zur Verfügung stehende, Ladeenergie zur Erwärmung der Batterie (elektrochemischer Prozess) verwendet. Kommt die Batterie nun in den Bereich der Ladungsaufnahme wird von einem Großteil der Fahrzeugbesitzer der Motor wieder abgestellt.

 

Je nach Fahrzeugtype bzw. Platzierung der Batterie wird der Temperaturbereich der Ladungsaufnahme erst nach einer durchgehende Fahrtstrecken von mindestens 20 km erreicht...

 

Abhilfe schafft die Nachladung der Batterie mit einem externen Ladegerät.

Um die Stopfen der Batterie zu öffnen, muss zuerst das Topetikett entfernt werden.

 

Bitte verwenden Sie zum Öffnen der Zellenstopfen unbedingt einen entsprechend großen Schlitzschraubendreher oder den speziellen "Stopfenschlüssel" von Banner. Der Schraubendreher sollte eine Klingenbreite von zumindest 14mm (maximal 16mm) haben. Bei der Verwendung eines zu kleinen Schraubendrehers wird der Stopfen bzw. der "Kreuzschlitz" beschädigt und ein entfernen der Stopfen ist nicht mehr möglich.

 

Der Banner Stopfenschlüssel kann über die Banner Teilenummer 1030001600 bestellt werden.

 

Die Stopfen haben, bedingt durch den speziellen Dichtring, einen festen Sitz. ......dieser feste Sitz ist nötig um für den Endkunden maximale Sicherheit in Bezug auf elektrostatische Entladungen zu gewährleisten.

 

Bei elektrostatischen Entladungen kann es zu einem Funkenüberschlag in die Batterie kommen. Im schlimmsten Fall entzündet sich das in der Batterie befindliche Knallgas und es kommt zu einer Explosion Mithilfe der speziellen Stopfen ist es uns gelungen das Risiko eines Durchschlages (im Falle einer elektrostatischen Entladung) so gering wie möglich zu halten.

 

Bitte achten Sie, sobald Sie mit Blei-Säure Batterien hantieren, auf die Verwendung einer Schutzbrille!

 

ACHTUNG: AGM Batterien dürfen nicht geöffnet werden - Running Bull AGM und Running Bull Back Up. Bei den Buffalo Bull Produktreihen ist kein spezielles Werkzeug nötig.

Stopfendreher

Das physische Alter der Batterie hat nur eine sehr begrenzte Aussagekraft über die Lebensdauer und den Gesundheitszustand der Batterie; aus diesem Grund lassen die eingestanzten Codierungen auf Banner Batterien keine selbsterklärenden Rückschlüsse auf das Alter zu.

 

Entscheidend ist nicht das Datum der Produktion, sondern der Zeitpunkt der Inbetriebnahme im Fahrzeug - erst dann wird die Starterbatterie belastet und der elektro-chemische Verschleiß-Prozess gestartet.

 

In der Zeitspanne zwischen der Produktion und dem Verkauf der Batterie an den Endverbraucher "altert" die Batterie nicht, sofern diese in einem gut, geladenen Zustand gehalten wird und dies ist bei Banner Batterien und seinen Vertragshändlern der Fall.

 

Die Lebensdauer der Batterie ist viel mehr durch die Anzahl der Entlade- und Ladezyklen und der Entladetiefe als vom physischen Alter der Batterie bestimmt.

 

Beleg für Garantie und Gewährleistung ist einzig und allein der Kaufbeleg mit dem Kaufdatum!

 

P.S. Eine DOT-Kennzeichnung mit Ziffernfolge, die bei Autoreifen u.a. das Herstellungsdatum belegt (DOT=Department Of Transportation USA), ist bei Starterbatterien nicht erforderlich!

Die "Welligkeit" bei AGM Batterien wird durch einen Unterdruck in der Batterie hervorgerufen.

 

Dieser kann durch die Verschraubung der Batterien im noch warmen Zustand hervorgerufen werden - die Batterien kühlen ab und der Kasten zieht sich zusammen.

 

Hierbei handelt es sich lediglich um einen optischen Mangel, welcher die Funktionalität der Batterie nicht beeinträchtigt. Durch den Betrieb der Batterie lässt sich dieser Mangel teilweise ausgleichen. Eine Überladung könnte ebenso die Ursache für die Welligkeit sein: Bei einer Überladung (Gasungsrate ist höher als die Rekombinationsrate) steigt der Überdruck in der Batterie und das Sicherheitsventil öffnet bei ca. 80 – 100 mbar. Die Gase werden dabei über die Zentralentgasung abgeleitet. Der noch vorhandene gasförmige Sauerstoff wird in der negativen Platte gebunden und es entsteht ein Unterdruck in der Batterie.

 

Im Falle einer Überladung ist die Ladespannung zu kontrollieren. Diese sollte bei Raumtemperatur 14,8V nicht übersteigen.

 

Durch eine normale Ladung lässt sich, abhängig vom Grad der Verformung die Welligkeit tlw. wieder ausgleichen.

 

 

Die Energy Bull ist als Langzeitentladebatterie für zyklische Anwendungen konzipiert und somit keine Starterbatterie. Aus diesem Grunde finden Sie auch keine Angabe über den Kälteprüfstom.

 

Für eine Funktionsprüfung solcher Batterien empfiehlt sich eine Kapazitätsprüfung (RC, K5 oder K20). Vergessen sie jedoch nicht die Batterie vor der Prüfung ordnungsgemäß für 24 Stunden mit 16V aufzuladen.

 

Schnelltestgeräte welchen versuchen einen Kaltstartwert zu errechnen haben generell eine nur sehr begrenzte Aussagekraft. Für Langzeitentladebatterien sind diese jedoch gänzlich ungeeignet.

Die Entladung der Batterie ist vermutlich auf einen hohen Ruhestrombedarf (>20mA) des Fahrzeuges zurückzuführen.

 

Laden Sie die Batterie mit einem externen Ladegerät (spannungsbegrenzt mit ca.14,8V) voll und messen Sie die Spannung der Batterie nach einer Stehzeit von mindestens 5h.

 

Die gemessene Spannung sollte im Bereich von 12,7 - 12,8 V sein.

 

Liegt diese darüber schalten Sie bitte für ca. 10 Sekunden das Abblendlicht Ihres Fahrzeugs ein und messen die Ruhespannung nach einer Wartezeit von ca. 1min nochmals. Liegt die Spannung unter ca. 12,6V müssen Sie den Ladevorgang nochmals starten.

 

Sollte Ihr Ladegerät einen "Reaktivierungsmodus" besitzen ist die Batterie vor dem Laden unbedingt aus dem Fahrzeug auszubauen!

 

Andernfalls besteht die Möglichkeit dass die Fahrzeug-Elektronik einen irreversiblen Schaden, aufgrund zu hoher Bordnetzspannung, nimmt.

Ein Winkelstück samt Entgasungsschlauch (Teilenummer 1030001700) ist bei unseren Vertriebspartnern erhältlich.

 

Unser Händlerfinder zeigt Ihnen den nächstgelegenen Banner Vertriebspartner: http://www.bannerbatterien.com/banner/unternehmen/haendlerfinder/index.php

 

Stecken Sie den Entgasungsschlauch mit Hilfe des Winkelstücks in die Öffnung der Zentralentgasung seitlich am Deckel der Batterie. Es ist ansonsten keine zusätzliche Arbeit erforderlich!

 

P.S. Banner schreibt die Verwendung eines Entgasungsschlauches, bei allen Blei-Säure Batterien welche im Innenraum verbaut werden, vor.

Winkelstück mit Entgasungsschlauch