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DIE 5 MEISTGESTELLTEN FRAGEN

UND DEREN ANTWORTEN

Um die volle Leistung und Lebensdauer zu erreichen, muss die Batterie vor dem Einbau vollständig geladen werden (1. + 2.).

 

1. Bike Bull

Vorbereitung: Entgasungsöffnung ist verschlossen und muss vor Inbetriebnahme geöffnet werden. Dazu Schutzkappe entfernen bzw. Entgasungsschlauch am Ende abschneiden. Befüllung: Alle Batteriestopfen entfernen. Verwenden Sie nur die Spezialsäure (Dichte 1,28 kg/l), die der Batterie im speziellen Plastikbehälter beigepackt ist. Füllen Sie bis zur Maximalmarkierung, dann Batterie 30 min. ruhen lassen. Achtung: Säurebehälter mit Restsäure zur Problemstoff-Sammelstelle bringen. Restsäure darf nicht in die Kanalisation gelangen. Leere Säurebehälter als Kunststoff-Hausmüll entsorgen. Inbetriebnahme: Um die volle Leistung zu erreichen, muss die Batterie nach der Befüllung mit Säure vor Einbau vollständig geladen werden. Gemäß der Bedienungsanleitung des Ladegerätes bzw. der Batterie ca. 5 bis 10 Stunden mit max. 1/10 der Batteriekapazität (Ah) laden. Die Batteriekapazität kann man an Ziffer 2 und 3 der DIN-Nummer am Einzelkarton erkennen: Lautet die Nummer z. B. 509 14, dann beträgt die Kapazität der Batterie 9 Ah, der Ladestrom ist somit ca. 0,9 A. Nach der Ladung den Säurestand kontrollieren und bei Bedarf mit entmineralisiertem Wasser auffüllen. Batterie wieder mit den Stopfen verschließen. Wartung: Säurestand niemals unter Minimummarke sinken lassen. Zum Nachfüllen nur entmineralisiertes Wasser (entsalzt oder destilliert nach VDE 0510) verwenden. 

Bitte beachten: Bei Bike Bull ist kein Einbau in Seitenlage möglich!

 

2. Bike Bull AGM

Vorbereitung: Entfernen Sie das Batteriesiegel erst kurz vor dem Füllen. Dabei ist ein leises Zischen zu hören. Befüllung: Verwenden Sie nur die Spezialsäure (Dichte 1,32 kg/l), die der Batterie im speziellen Plastikbehälter beigepackt ist. Batterie dann 30 min. ruhen lassen. Batterie wird nach dem Füllen mit der Stopfenleiste verschlossen und darf nicht mehr geöffnet werden. Öffnen zerstört die Batterie. Achtung: Säurebehälter mit Restsäure zur Problemstoff-Sammelstelle bringen. Restsäure darf nicht in die Kanalisation gelangen. Leere Säurebehälter als Kunststoff-Hausmüll entsorgen. Inbetriebnahme: Um die volle Leistung zu erreichen, muss die Batterie nach der Befüllung mit Säure vor Einbau vollständig geladen werden. Gemäß der Bedienungsanleitung des Ladegerätes bzw. der Batterie ca. 5 bis 10 Stunden mit max. 1/10 der Batteriekapazität (Ah) laden. Die Batteriekapazität kann man an Ziffer 2 und 3 der DIN-Nummer am Einzelkarton erkennen: Lautet die Nummer z. B. 518 21, dann beträgt die Kapazität der Batterie 18 Ah, der Ladestrom ist somit ca. 1,8 A. 

Bitte beachten: Bei Bike Bull AGM ist kein Einbau in Seitenlage möglich!

 

3. Bike Bull GEL, AGM PROfessional

Inbetriebnahme: Die Batterie ist vorgeladen und kann direkt eingebaut werden.

Bitte beachten: Bei Bike Bull GEL / Bike Bull AGM PROfessional ist ein Einbau in Seitenlage möglich!

 

Allgemein: Wir empfehlen die Verwendung eines spannungsgeregelten Ladegerätes – Banner Accucharger 6/12V 2A oder 12V 3A.

Achtung: Bauen Sie nie eine wartungsfreie Batterie (AGM, GEL, AGM PROfessional) in ein Motorrad ohne Regler ein, die max. Ladespannung darf 14,8 V nicht überschreiten!

Bike Bull Motorradbatterie Inbetriebnahme

So rechnen Sie die richtige Kapazität für ihre Energy Bull aus.

Ein Beispiel: Sie suchen eine Versorgungsbatterie für Ihr Elektro-Boot. In einem 24V-Bordnetz kommt ein 600W starker E-Motor zum Einsatz. Zusätzlich müssen ein Radio, diverse Positionslichter und ein Echolot mit Strom versorgt werden (zusammen 50W). Sie wollen eine Autonomie von 5 Stunden haben.

 

Diese Werte werden nun in die Formel

Watt : Volt = Ampere x Stunden x Sicherheitsfaktor = Gesamtkapazität in Ah eingesetzt, also: 650 : 24 = 27 x 5 x 1,7 = 230Ah (K20)

 

Der Sicherheitsfaktor sollte standardmäßig, bei Nassbatterien, mit 70% angesetzt werden (bei Rekombinationsbatterien, sprich AGM und Gel mit 30%). Im vorliegenden Fall würden wir Ihnen den Einsatz von zwei Energy Bull 968 01 (jeweils 230Ah), die Sie in Serie schalten, empfehlen.

 

Die richtige Batterie für den Einsatz im Wohnmobil zu finden ist nicht gerade einfach. Nachstehend ein paar Erklärungen um die Energy Bull und die alternativen Möglichkeiten ein wenig näher zu bringen.

 

Ladung: Achten Sie auf eine entsprechende Dimensionierung der Zuleitung (zur Minimierung der Spannungsverluste). Die Ladespannung für Energy Bull Batterien sollte 14,2 - 14,4V betragen. Der Ladestrom sollte, im Sinne einer entsprechenden Lebensdauer der Batterie, den 5 fachen Nennstrom* (siehe Berechnung nachstehend) nicht übersteigen. In Summe ist die Energy Bull eine gute Zyklenbatterie welche ziemlich viel (gegenüber Gel oder AGM Batterien) verzeiht. Der "Nachteil" von Energy Bull Batterien gegenüber AGM oder Gel Batterien liegt in der Wartung. Eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolytstandes ist während der Nutzung der Energy Bull Batterie unbedingt durchzuführen. Während intensiver Nutzung (Campingbetrieb) sollte dies im Monatsrythmus durchgeführt werden, ansonsten reicht eine quartalsweise bzw. halbjährliche Wartung aus. Gel bzw. AGM Batterien sind wartungsfrei. Preis und Unempfindlichkeit gegenüber höheren Temperaturen und höheren Ladespannungen sprechen für die Energy Bull.

 

Solar: Achten Sie bei der Solarzelle auf einen entsprechend "guten" Regler. Idealerweise hat dieser PWM (Puls-Weiten-Modulation), eine Temperaturkompensation und frei wählbare Parameter (Ladespannung,..).

 

Entladung: Wechselrichter verlangen der Batterie einiges an Entladeströmen ab. Energy Bull Batterien und Gel Batterien sind prinzipiell nicht für Hochstromentladungen (>40 facher Nennstrom*, für >1min) geeignet. Sollten Sie höhere Entladeströme benötigen empfiehlt sich die Verwendung einer AGM Batterie (Running Bull). *--> Berechnung des Nennstromes nachstehend !

 

Kapazität: Idealerweise werden die Batterien mit nur niedrigen Entladetiefen betrieben. Eine Blei- Säure Batterie schafft einen gewissen Kapazitätsumsatz (=Anzahl der Umsätze der Nennkapazität). Desto flacher der Zyklus desto höher die Anzahl der möglichen Wiederholungen. Punkto Zyklenfähigkeit bietet, bei entsprechend behutsamer Behandlung, die Gel Batterie eine ungefähr doppelt so hohe Lebensdauer wie die Energy Bull. 

 

Entgasung: Falls der Batterieverbau im Innenraum des Fahrzeuges erfolgt ist die Batterie mit einem Entgasungsschlauch, welcher nach außen abgeleitet wird, zu versehen. Bitte achten Sie bei der Batteriewahl auf eine Type welche einen Zentralentgasungs-Anschluss besitzt. --> Somit können die bei der Ladung entstehenden Gase (Wasserstoff und Sauerstoff) nach außen abgeleitet werden. AGM und Gel Batterien gasen während des normalen Betriebszustandes nicht (Ausnahme: Defekt am Ladegerät oder an der Batterie). Die Verwendung eines Entgasungsschlauches muss jedoch, im Sinne der Sicherheit, durchgeführt werden. Energy Bull Batterien gasen während des normalen Betriebes, ein Entgasungsschlauch ist unbedingt zu verwenden.

 

*Berechnung Nennstrom: Bsp.: 100Ah (K20) Energy Bull 95751 Nennstrom (In) = 100 Ah : 20 h = 5A Maximaler Ladestrom = 5 x In = 25A

Aufgrund unserer Erfahrung wissen wir, dass eine ausreichende Ladung während der Fahrt leider nur sehr eingeschränkt möglich ist. Besonders im Sommer (Klima läuft auf Hochtouren, Licht ist eingeschaltet, Radio läuft, Kühlschrank läuft,...) bleibt für eine Vollladung einer Batterie nur mehr wenig Strom übrig. In manchen fällen müssen die Wohnraumbatterien sogar das Bordnetz stützen....

 

Ein guter Weg ist die Verwendung eines B2B Ladegerätes. Diese Geräte schaffen es zumindest die Ladespannung auf ein vernünftiges Maß anzuheben.

 

Sind Ihre Batterien z.Bsp. zu ca. 50% entladen (95Ah fehlen) müssen ca. 105Ah nachgeladen werden um die Batterien voll zu bekommen.

Im besten Fall bleiben für die Wohnraumbatterie 15A (im Schnitt) übrig. Zur Vollladung müssten Sie nun Ihr Fahrzeug für mindestens 7h (!) bewegen.

 

Um die maximale Lebensdauer aus den Batterien zu holen achten Sie bitte auf die vollständige Trennung vom Bordnetz während der Stehzeit (>7 Tage) des Wohnmobils. --> Vorher sollte noch eine entsprechende Vollladung der Batterie erfolgen.

Ja, bei vielen Batterietypen. 

 

Die Power Bull und Power Bull PRO Europatypen (T- und H Gehäuse, Gesamthöhe 175 oder 190 mm) sowie die Running Bull AGM und EFB Batterien (Europatypen im T- und H Gehäuse, Gesamthöhe 175 oder 190 mm) haben die Öffnung zum Anschluss der Zentralentgasung im Batteriedeckel entweder auf der linken Seite (-polseitig bei Batterien mit Schaltung 0) oder auf der rechten Seite (+polseitig bei Batterien mit Schaltung 0).


Sollte, wie in Ihrem Fall, die Seite der Entgasungsöffnung nicht passend sein kann das weiße Stöpfchen entfernt werden und muss unbedingt auf der Gegenseite wieder in den Entgasungskanal eingesteckt werden (um den Austritt von Knallgas zu verhindern)!


Zur Entfernung des Stöpfchens verwenden Sie bitte eine Holzschraube mit Durchmesser ca. 5 mm. Keine Sorge, das Stöpfchen können Sie nicht in die Batterie einschieben.

 

PS: Die Starting Bull Europatypen (Gesamthöhe 175 oder 190 mm) haben die Öffnung zum Anschluss der Zentralentgasung auf der rechten Seite (+polseitig bei Schaltung 0, -polseitig bei Schaltung 1). Bitte beachten: Es ist kein Wechsel der Entgasungsseite möglich.

 

Aktuelle Einbausituationen kurz notiert:

Bei BMW und Mercedes-Benz entgasen alle Batterien in den aktuell gebauten Fahrzeugen +polseitig. Also rechts bei Batterien mit Schaltung 0.
Im VW Konzern entgasen alle Batterien in den aktuell gebauten Fahrzeugen -polseitig! Also links bei Batterien mit Schaltung 0.