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DIE 5 MEISTGESTELLTEN FRAGEN

UND DEREN ANTWORTEN

– Aufgrund der sensiblen Elektronik im Fahrzeug soll generell nur mit einem Banner Booster Starthilfe gegeben werden.

– Starthilfe von Auto zu Auto kann beim Abklemmen zu Spannungsspitzen führen und dabei die Elektronik des Fahrzeugs beschädigen oder sogar zerstören.

– Daher bei Gebrauch von Starterkabeln nachstehende Anleitung befolgen!

– Bei Starthilfe mit Starterkabel empfiehlt sich der Gebrauch von genormten Starterkabeln (z.B. nach DIN 72 553). – Gebrauchsanweisung der Starterkabel beachten.

– Nur Batterien gleicher Nennspannung verbinden.

– Anklemmen: Beide Kfz-Motoren aus! Zuerst die beiden Pluspole 1 mit 2, dann den Minuspol des Spenderfahrzeugs 3 mit einer metallisch blanken Stelle am hilfsbedürftigen Fahrzeug 4 abseits von der Batterie verbinden. (Hinweise des Fahrzeugherstellers beachten).

– Jetzt hilfsbedürftiges Fahrzeug max. 15 sec. starten, dabei Spenderfahrzeug nicht anstarten.

– Abklemmen: Kabel in umgekehrter Reihenfolge trennen.

Banner Starthilfegerät, Booster, Jump Starter,

Eine vollgeladene Banner Batterie kann bis zu einer Ruhespannung von 12,50V gelagert werden. In Abhängigkeit der Umgebungstemperatur sind Batterien bis zu 12 Monate ohne Nachladung lagerfähig. Je kühler die Umgebungstemperatur, desto geringer ist die Selbstentladung der Batterie.

 

Um auf Nummer sicher zu gehen würde ich die Ruhespannung der Batterien nach ca. 3 Monaten kontrollieren. Ist diese < 12,50V ist die Batterie nachzuladen bei < 12,60V würde ich eine erneute Kontrolle nach ca. einem Monat durchführen.

 

Bitte achten Sie, im Falle einer Nachladung im Freien, darauf dass die Batterie zuerst auf über 0°C kommen muss damit eine Ladung aufgenommen werden kann.

 

Im Falle einer notwendigen Aufladung können Sie die Batterie ausbauen und in Räumen mit >0°C "auftauen" lassen. ...oder einfach das Ladegerät für einige Tage mit der Batterie verbunden lassen, zu Beginn wird die Ladeenergie für die Erwärmung der Batterie verwendet.

 

Keine Sorge, eine vollgeladene Blei-Säure Batterie friert "erst" bei ca. -70°C ein..... Eine entladene Batterie (Ruhespannung = 12,0V) friert allerdings bereits bei wenigen Minusgraden ein !

 

Nachstehend ein paar Dinge auf die Sie achten sollten:

- Gleichen Sie fehlenden Elektrolyt, vor der Nachladung, mit destilliertem oder entmineralisertem Wasser auf max- Level aus.

- Laden Sie die Batterie (getrennt) vor der Einwinterung voll, bis die Anzeige am Ladegerät dies signalisiert.

- Trennen Sie alle Verbraucher von der Batterie (Trennung durch abklemmen der Batterie oder ziehen der Hauptsicherung)

- Achten Sie darauf, dass die Oberfläche der Batterie trocken ist bzw. bleibt.

- Im Falle eines Ausbaues sollten Sie die Batterie an einem trockenen und möglichst kühlen Ort (vollgeladen) lagern.

- Bringen Sie, bei der Lagerung der Batterie, einen Kurzschlussschutz an.

- Laden Sie die Batterien, vor dem Einbau ins KFZ bzw. vor Kontaktierung mit dem Bordnetz, voll.

- Zum Schluss das Wichtigste: Benutzen Sie beim Handling mit Blei-Säure Batterien unbedingt eine Schutzbrille !

 

Es gibt auch entsprechende Ladegeräte welche eine automatische Ladeerhaltung (alle Banner Accucharger Geräte) durchführen. Das Ladegeräte kann somit den ganzen Winter mit der Batterie verbunden bleiben ohne dass die Batterie einen Schaden nimmt.

– Bei Nassbatterien vor dem Laden Elektrolytstand kontrollieren und falls erforderlich entmineralisiertes oder destilliertes Wasser bis zur max. Säurestandsmarke bzw. 15 mm über die Plattenoberkante auffüllen.

 

Sollte die Batterie zum Nachladen ausgebaut werden um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden? Bitte achten Sie auf die Type des Ladegerätes. Vielfach finden sich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugherstellers bzw. in jener des Ladegeräteherstellers wertvolle Tipps zum Laden im Fahrzeug. Generell gilt dass vollautomatische Ladegeräte (Ladespannungsbegrenzung mit 14,8V) für die Ladung der im Fahrzeug verbauten Batterie gut geeignet sind.

Sollte Ihr Ladegerät einen automatischen Modus mit Spannungen >15,9V haben ist die Batterie unbedingt von der Bordelektronik zu trennen bzw. aus dem Fahrzeug auszubauen. Im schlimmsten Fall könnten die verbauten Steuergeräte durch Überspannungen zerstört werden, der dadurch entstandene Schaden wäre enorm! Achtung: Hinweise des Fahrzeugherstellers beim Abklemmen beachten.

 

– Batterien dürfen nur mit Gleichstrom geladen werden. Pluspol (+) der Batterie mit dem Pluspol (+) des Ladegeräts und Minuspol (-) mit Minuspol (-) des Ladegeräts verbinden.

– Ladegerät erst nach dem Anschluß der Batterie einschalten. Bei Ende der Ladung erst das Ladegerät abschalten.

– Als Ladestrom wird ein Zehntel der Kapazität empfohlen. (z.B. 44 Ah: 10 = 4,4 A Ladestrom).

– Die Säuretemperatur darf während der Ladung 55 Grad C nicht übersteigen. Bei Überschreitung ist die Ladung zu unterbrechen.

– Beim Laden für gute Belüftung sorgen.

- Die Verschraubungen der Batterien müssen nicht geöffnet werden.

- Beachten Sie, dass die 1,2fache der entnommenen Kapazität wieder retour geladen werden muss. (z.B.: entnommene Kapazität 30Ah --> Rückladung 36Ah!)

- Die Ladung ist beendet, wenn der Strom gegen 0 geht bzw. nicht mehr abnimmt oder das Automatikladegerät abschaltet.

 

Für tiefentladene Nassbatterien wird eine Ladespannung von 16V empfohlen (Batterie unbedingt von der Bordelektronik trennen)!

 

Achtung: Während der Ladung bildet sich hochexplosives Knallgas! Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten!

 

Running Bull AGM/BackUp: Unbedingt mit spannungsgeregeltem Ladegerät laden (max. 14,8V)! Die Verwendung herkömmlicher, nicht spannungsgeregelter, Ladegeräte zerstört die Batterie durch Überladung und verursacht ein Entweichen des Elektrolytes!

Banner empfiehlt nur Batterien mit einer Ruhespannung > 12,50V zu verbauen.

 

– Vor dem Ein- und Ausbau der Batterie den Motor und alle Stromverbraucher ausschalten.

– Kurzschlüsse durch Werkzeuge vermeiden.

– Beim Ausbau zuerst Minuspol (-), dann Pluspol (+) abklemmen.

– Vor Einbau der Batterie die Stellfläche im Fahrzeug reinigen.

– Batterie fest verspannen.

– Batteriepole und Polklemmen reinigen und mit säurefreiem Fett leicht einfetten.

– Beim Einbau zuerst Pluspol (+), dann Minuspol (-) anklemmen. Auf festen Sitz der Polklemmen achten.

 

Achtung: Hinweise des Fahrzeugherstellers (Bedienungs- oder Wartungsanleitung) beachten !

Vielfach wird die Batterie im Fahrzeug mehr entladen als geladen. Diese "negative Ladebilanz" macht einer jeden Batterie arg zu schaffen....

 

Gerade im Winter fordern zudem zahllose elektrische Verbraucher das Bordnetz und die Starterbatterie. Hinzu kommen noch die niedrigen Temperaturen.... Diese wirken zum Einen auf das Motoröl, welches dickflüssig wird und dadurch hohe Reibungskräfte im Motor bewirkt, und zum Anderen auf die chemische Reaktion sowie die Ladungsaufnahme moderner Ca/Ca Batterien.

 

Erschwerend kommt noch hinzu, dass eine Blei-Säure Batterie erst bei Batterie-Temperaturen von >0°C Ladung aufnehmen kann. Zu Beginn der Fahrt wird die gesamte, zur Verfügung stehende, Ladeenergie zur Erwärmung der Batterie (elektrochemischer Prozess) verwendet. Kommt die Batterie nun in den Bereich der Ladungsaufnahme wird von einem Großteil der Fahrzeugbesitzer der Motor wieder abgestellt.

 

Je nach Fahrzeugtype bzw. Platzierung der Batterie wird der Temperaturbereich der Ladungsaufnahme erst nach einer durchgehende Fahrtstrecken von mindestens 20 km erreicht...

 

Abhilfe schafft die Nachladung der Batterie mit einem externen Ladegerät.

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